Heute gibt es mal einen schönen Beeren - Sahne- Kuchen! Zugegeben die Idee ist nicht von mir, sondern ich habe mich inspirieren lassen von dem Youtube-Kanal einfache rezepte. Dort hat die junge Dame, die all diese Kuchen-Rezepte zubereitet, vor einiger Zeit diesen Kuchen, bzw. dieses Himbeer-Dessert-Rezept hoch geladen.
Da dachte ich mir: "Joa, das kann ich auch auf meine Art ganz einfach nachmachen".
Gedacht, getan! :-)
Und nein, dies ist jetzt kein Kalorien-Vergleich-Rezept-Artikel. :-) Dennoch aber sind die Kalorien bei mir natürlich wieder wesentlich geringer. Wieviel genau, das steht ganz unten hier im Artikel.
Außerdem habe ich den Teig-Boden dieses Mal auch etwas anders gemacht, mit weniger Mehlzutaten und mehr Kokosmehl. Denn da es sich hier um ein Kuchen handelt, bei dem man 3 Teigschichten übereinander stapelt, wollte ich einen weicheren Teig haben, der so eine Art Biskuit-Boden ähnelt. Und tatsächlich ist mir dieser Teig super gelungen! Genauso wie es sein soll: ein schöner glatter Teig, der etwas weicher ist wie mein Standard-Rezept für Kuchenboden, aber dennoch elastisch, sodass man damit perfekt arbeiten kann und ohne Probleme (beim fertigen Kuchen) durchschneiden kann!. Das Rezept muss ich mir merken für weitere Rezepte. :-) Der Teig hat eine echt schöne Konsistenz, hält gut zusammen und lässt sich super verarbeiten.
Weiterhin habe ich den Kuchen insgesamt etwas kleiner gestaltet. Die junge Dame im Video benutzt ein Backblech mit den Maßen 41 x 32, und legt den Teig auch über das gesamte Blech aus.
Ich hingegen habe ein Backblech mit den (Innen-) Maßen 35 x 33. Den Teigboden habe ich aber nur in der Größe 35 x 25 hergestellt. Denn sonst wäre mir der Kuchen zu groß geworden.
Auch habe ich statt Himbeeren TK-Beeren-Mischung genommen - also eine Mischung aus Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Johannisbeeren. Im Grunde ist es aber egal was für Beeren - hauptsache es wird fruchtig. :-) Ebenfalls habe ich noch ein klein wenig selbst gemachte Marmelade mit zur der Fruchtmasse gegeben, statt Zucker. Wenn Sie wollen können Sie aber auch etwas Zucker nehmen oder weder das Eine noch das Andere, sondern nur die Beeren. Dadurch sparen Sie dann auch noch einmal etwas Kalorien. :-)
Hier nun meine Version von diesem Rezept! Viel Spaß damit.
Hinweis zum Update:
Wie ich auch schon bei einem anderen "Sahne"-Kuchen-Rezept gesagt habe, wollte ich mal so nach und nach die Verbesserungen mit der Sahen-Creme in den früheren Rezepte von mir (wie z.B. dieses hier) mit hinein bringen. Die Verbesserung ist die, dass ich die Sahne-Creme nicht nur kalt anrühre, sondern mit veganen Geliermittel (Agar Agar + Pfeilwurzelstärke) andicke. Dadurch wird die Sahne-Creme stabiler, hält super zusammen ohne später zu verlaufen. Auch kann der Kuchen somit sauber geschnitten werden.
Heute habe ich diese Verbesserung hier mit hineingebracht. Aber auch den Teig habe ich ein klein wenig verbessert. Somit sieht der Kuchen insgesamt auch besser aus und lässt sich wunderbar zubereiten! Auch habe ich dafür neue Bilder gemacht, die ich heute und hier ebenfalls erneuert habe. Ja, denn, gutes Gelingen dann! :-)
Zutaten:
Der Teig für die Maße 35 x 25 auf dem Backblech:
75 g Kokosmehl
35 g Kichererbsenmehl
1 TL Backpulver
35 g Zucker / Xylit / Erythrit (je nach Lust und Laune)
1 TL Orangenschalen
75 g Hirsemehl (gemahlene Hirseflocken)
50 g Reismehl (fertiges Mehl, keine gemahlene Reisflocken)
8 g Flohsamenschalen
600 ml Wasser
Für die Frucht-Schicht:
260 g TK-Beeren nach Wahl (z.B. Erdbeeren oder Himbeeren, oder Beeren-Mix)
25 g Marmelade oder Gelee nach Wahl
12 g Speisestärke
Für die Creme:
400 g Sojajoghurt - Alternative für Quark
80 g vegane Schlagsahne (die von Rama)
35 g Puderzucker, bzw. Zucker fein mahlen
15 g Kokosmehl
1 Tüte Sahnesteif
100 ml Wasser
1 Tüte veganes Geliermittel
Für das Topping:
Entweder frische Früchte - oder wenn Sie wollen - gefriergetrocknete Früchte. Ich habe mich für Letzteres entschieden. Welche Früchte Sie hier nehmen, könne Sie entscheiden. Ich habe gefriergetrocknete Beeren-Mix genommen. Das sind Erdbeeren, Cranberrys, Himbeeren und ein paar Bananenscheiben. Insgesamt haben dafür 20 g ausgereicht.
Zubereitung:
Zuerst gibt man alle trockene Zutaten für den Teig in einer Schüssel zusammen - am besten genau in der Reihenfolge wie sie in der Zutatenliste stehen. Dann erst, nachdem man alles hinein gegeben hat, mischt man mit einem Holzlöffel alles gut durch.
Nun wird das Wasser hinzugegeben und alles noch einmal gründlich gerührt. Dann lässt man den Teig einige Minuten stehen, damit das Kokosmehl und die Flohsamenschalen quellen können.
Das Ergebnis sollte wie folgt aussehen:
An dieser Stelle mal ein Hinweis: 600 ml Wasser mögen viel erscheinen, aber: Kokosmehl saugt viel Flüssigkeit auf! Auch Reismehl benötigt viel Flüssigkeit zum quellen. Und dann haben wir ja noch die Flohsamenschalen. Das bedeutet: Wenn Sie zu wenig Wasser nehmen, dann können die Ballaststoffe nicht richtig aufquellen und eine Bindung erzeugen. Dann bleibt der Teig bröseliger. Wenn Sie mehr Wasser dazu geben, desto besser können die Ballaststoffe dann quellen und dann ihre Wirkung entfalten. Das merkt man ganz besonders dann, wenn man noch mehr Fohsamenschalen nimmt wie hier - z.B.15 oder 20 g; und auch etwas mehr Reismehl mit Kokosmehl, und auch Hafermehl. Solange man zu wenig Wasser verwendet, mag es so erscheinen, dass der Teig einfach nicht binden will und daher nicht funktioniert. Gibt man aber mehr und mehr Wasser dazu, fängt der Teig auf einmal man "gummiartiger" zu werden und richtig aneinander zu kleben.
Der Trick besteht hier also darin mehr statt weniger Wasser zu nehmen. Allerdings dürfen Sie auch nicht zu viel Wasser nehmen, sonst wird der Teig zu laff. Außerdem geht beim backen wieder etwas Wasser verloren, sodass der Teig anschließend etwas zusammenschrumpft. Er ist dann also nicht so füllig wie er vor dem Backen ausgesehen hat. Die richtige Menge ist einfach die, dass der Teig so wird, dass er (mit den richtigen Menge an Ballaststoffen) gerade so schön miteinander verklebt.
Anschließend legt man das Backblech mit Backpapier aus und verteilt den Teig schön gleichmäßig auf eine Größe von 35 x 25 cm. Nehmen Sie am besten einen Spaten zur Hilfe, mit denen man Teige glatt streichen kann.
Das Ergebnis sollte ungefähr so aussehen.
Nun kommt der Teig in den Ofen, wo er dann für ca. 35 bis 40 Minuten bei 180 Grad gebacken wird.
Anschließend sieht der Teig so aus:
Nun lässt man diesen ein wenig auskühlen, und schiebt ihn am besten vom Backblech herunter, damit er nicht mehr (wegen des heißen Blechs) nachbacken kann.
Sobald dieser so weit ausgekühlt ist, kann die Frucht-Schicht zubereitet werden.
Zubereitung Fruchtschicht:
Einfach die gefrorene Beeren mit dem Gelee nach Wahl (oder Marmelade nach Wahl) in einem Topf geben und den Herd einstellen.
Ich habe hier, wie in dem Rezept angegeben nur 25 g Marmelade genommen - einfach nur zum die Beeren etwas zu süßen. Damals, als ich den Kuchen zum ersten Mal gebacken habe, habe ich ich 80 g Marmelade dazu gegetan. Aber das war dann doch zuviel Süße. 25 g reichen da schon aus. auch wegen den Kalorien. :-)
Während die TK-Beeren so langsam warm werden, werden diese mit dem Schneebesen etwas zerstoßen. Wenn Sie wollen, können Sie die Masse auch komplett glatt mixen, aber das ist nicht unbedingt nötig. Durch das Aufkochen zerfallen die Beeren sowieso. Aber auch wenn dann ein paar größere Stücke übrig bleiben, ist das auch noch in Ordnung. Sobald alles warm geworden ist, rührt man mit einem Schneebesen die Speisestärke hinein und kocht alles einmal kurz auf.
Währendessen immer wieder umrühren. Dann wird der Herd ausgemacht.
Nun schneidet man den Boden in gleich große Stücke.
Tatsächlich habe ich die Maße ausgemessen, damit ich mich nicht vertue. Denn da die Stücke gleich übereinander gestapelt werden, wäre es doof wenn ein Stück etwas größer oder länger wäre wie ein Anderes. Wenn Sie alles so gemacht haben wie ich, dann dürfte ein Stück eine Breite von ca. 11 cm haben.
Nun die Fruchtsoße ein wenig abkühlen lassen und dann auf die 3 Stücke verteilen - so wie hier zu sehen:
So denn, nun kann die Creme zubereitet werden!
Zubereitung für die Creme:
Zuerst wird die vegane Schlagcreme aufgeschlagen. Das geht genauso wie die Kuhmilch-Sahne. Am besten natürlich mit einem Handmixer. Geben Sie dann eine halbe Tüte Sahnsteif hinzu und mixen Sie die Sahne noch einmal kurz auf.
Dann gibt man den Soja-Joghurt in eine Schüssel. Dann wird der Puderzucker hergestellt. Oder - wenn Sie wollen -können Sie natürlich auch gekauften Puder-Zucker nehmen. Aber ich finde das gar nicht nötig. Wenn man einen Mixer hat und sowieso Zucker oder Xylit oder Eryhtrit zuhause hat, dann kann man sich doch immer ganz leicht selber die benötigte Menge an Puderzucker (oder Puder-Xylit, etc..) herstellen. Einfach in den Mixer tun, anschalten, und fertig. Total einfach, oder? :-) Und dazu benötigen Sie keinen Mixer mit Mahlwerk. Das geht auch ganz leicht von der Hand mit jedem anderen Rührmixer - egal ob Billig-Modell oder irgendein hochwertigeres Gerät. Auch mit einer Kaffeemühle geht das ganz leicht.
Gut, geben Sie nun zu dem Joghurt die gemahlene Süße, das Kokosmehl und die andere Hälfte der Sahnesteif-Tüte hinzu.
Nun verrühren Sie den Joghurt mit diesen trockenen Zutaten. Geben Sie die Sahnemasse hinzu.
Nehmen Sie ein Schneebesen und mixen alles gut durch. Und schon haben Sie eine feste sahneartige Masse. Allerdings wird diese Masse zusätzlich mithilfe des veganen Geliermittel noch etwas fester gemacht. Dazu geben Sie 100 ml Wasser in einem Topf, fügen dann die ganze Tüte veganen Geliermittel hinzu, rühren alles mit einem Schneebesen gut durch und schalten Sie die Hitze am Herd an.
Diese Flüssigkeit muss nun kurz aufgekocht werden. Dabei immer wieder umrühren, damit sich nichts am Boden festsetzt. Anschließend schalten Sie den Herd wieder aus, nehmen den Topf herunter und lassen die Flüssigkeit ein wenig abkühlen bis sie nicht mehr dampft. Schütten Sie nun alles zu der Joghurt-Sahne-Masse und rühren sofort mit einem Schneebesen alles nochmals richtig kräftig durch.
Wenn Sie jedoch keine "Soja-Wie-Quark" haben, tut es auch herkömmlicher Soja-Joghurt. Eine Tüte des Geliermittel reicht für 500 ml Flüssigkeit. Von daher wird auch normaler Sojajoghurt auf diese Weise fest werden.
So, und jetzt nehmen Sie einen kleinen Teil der Masse (200 g) und streichen diesen auf die 3 Teig-Stücke oben drauf - so wie im Video zu sehen und so wie hier gezeigt.
Dann stapeln Sie die 3 Stücke übereinander.
Den Rest von der Sahne-Masse wird nun oben und an den Rändern ringsherum angestrichen. Das geht tatsächlich ganz gut mit dieser veganen Masse.
Von allen Seiten..
Keine Sorge: Die Sahne-Masse wird richtig gut haften. Nachdem das Geliermittel sich richtig "ausgehärtet" hat, bleibt alles schön stabil erhalten.
Und nun zu guter Letzt..
Die Deko:
Hier einfach die Früchte nach Wahl (frische oder gefriergetrocknete) oben drauf legen. Von der Menge her habe ich 20 g gefriergetrocknete Früchte genommen. Aber das können Sie selbst entscheiden wie viel Sie nehmen wollen.
Joa, denn würde ich sagen, Sie stellen die Kuchen vor dem Essen noch ein paar Stunden im Kühlschrank, damit das Geliermittel schneller fester werden kann. Aber auch jetzt schon hält ja alles gut zusammen.
Ja denn!
Lassen Sie sich den schönen leckeren Beeren-Kuchen gut schmecken!
Einfach mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden und genießen. :-)
Nährwerte:
Gesamtkalorien für den Kuchen:
Bei Verwendung von Xylit im Teig, TK-Beeren-Mix, 35 g Puderzucker in die Creme, und selbst gemachte Marmelade 25g:
==> ca. 1720 kcal
Essen Sie 1/3 von den Kuchen, dann haben Sie
573,33 kcal.
Wie jetzt genau die Nährwert-Verteilung aussieht, habe ich nicht ausgerechnet. Aber wie man sieht, überwiegt definitiv der Kohlenhydrat-Anteil - bestimmt einiges über 50 %.
Herzlichst,
Sascha Markantelli
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