Christstollen - vegan, glutenfrei


Veröffentlicht am 03.12.2024


aktualisiert am 02.10.2026


Christstollen


Hallo!

Dieses Jahr habe ich es gewagt! Ich habe ein Christstollen gebacken!

Denn Weihnachtszeit ist nun mal auch Christstollen-Zeit. :-)

Also gibt es hier mal ein schönes Rezept für ein veganen und glutenfreien Christstollen!

Denn tatsächlich ist mir dieser Stollen sofort richtig gut gelungen!

Ich habe einfach im Vorfeld andere Rezepte im Internet angeschaut um mich etwas inspirieren zu lassen. Dann habe ich mir überlegt, wie ich es machen werde, und habe mir den Teig dann so, wie hier beschrieben, zusammengestellt. Ich habe mir also die glutenfreien Mehlmischung selbst ausgedacht. Nach dem Backen habe ich dann festgestellt, dass dies ein richtig schöner Christstollen geworden ist! Der Teig ist wirklich genauso geworden wie es für ein Christstollen sein soll! Die Konsistenz ist perfekt - nicht zu hart, nicht zu weich oder sonst irgendwie komisch, sondern einfach perfekt! :-) Und das sogar ohne zusätzliches Fett in Form von (vegane) Butter oder so.
Also, wenn Sie, lieber Leser, auf der Suche sind nach einem perfekten veganen und glutenfreien Christstollen-Rezept - welcher sogar weniger Kalorien hat wie herkömmliche Rezepte (habe aber noch nichts genaueres ausgerechnet) und trotzdem sehr lecker ist - dann machen Sie es genauso wie hier.beschrieben. Absolut gelingsicher. :-)


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Achtung! Update! (2. Oktober 2026)


Vor ein paar Tagen habe ich diesen Christstollen wieder einmal gebacken. Ich habe mir das Rezept angeschaut und dann - zum ersten Mal überhaupt - die Kalorien dieses Kuchen ausgerechnet. Diese liegen, wenn man das Rezept so macht hier hier angegeben ungefähr bei

2200 Kalorien.

Man kann auf jeden Fall 12 Stücke von den Kuchen abschneiden. Aber tatsächlich gelingen sogar 13 Stücke - ohne dabei irgendwie besonders dünn schneiden zu müssen, sondern in "normalen daumendicken" Stücke.

Das ergibt dann pro Stück: 169,23 kcal.

Da dachte ich mir, das könnte man noch etwas optimieren. :-)

Gerade auch was die Trockenfrüchte angeht, habe ich nochmals gesehen, dass z.B. 75 g Cranberry und 50 g Orangeat schon etwas viel ist für so einen kleinen Kuchen. Denn diese Trockenfrüchte (vor allem die Cranberrys und natürlich euch die Datteln) sollte man vorher nochmals klein schneiden. Somit reichen dann auch locker 60 g Cranberrys und 30 g Orangeat.

Weiterhin habe ich bei den anderen Zutaten auch noch hier und da was verändert. Herausgekommen ist trotzdem immer noch ein perfekter Christstollen, wo der Unterschied zum alten Rezept gar nicht auffällt - weder geschmacklich noch optisch. Dafür aber in den Kalorien. :-) Somit kann man ein paar Hundert kcal sparen. Wieviel genau, und wie das Rezept nun aussieht, sehen Sie im weiteren Verlauf dieses Updates!

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Zutaten für den Abend VOR dem Tag, an welchen Sie den Stollen backen wollen:


75 g Cranberrys (Trockenfrucht); oder Rosinen, oder Korinthen
2 bis 3 Datteln, klein geschnitten; oder Aprikosen, Feigen, etc.
50 g Orangeat
1/2 TL Zitronenschalen
50 ml braunen Rum


Hinweis: Wenn Sie keinen Alkohol verwenden wollen, dann können Sie stattdessen auch Apfel- oder Orangensaft nehmen - oder irgendein anderen Saft, den Sie geschmacklich passend finden.



UPDATE:
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Hier ist die Änderung des Rezeptes zum Update vom 2. Oktober:

60 g Cranberrys (Trockenfrucht - kein schneiden; oder Rosinen oder Korinthen)
20 g Datteln, klein geschnitten; oder Aprikosen oder Feigen, etc
30 g Orangeat
1 TL Orangenschalen
1 TL Zitronenschalen
50 ml brauner Rum


Hinweis: Man muss die Früchte nicht unbedingt über Nacht im Alkohol (oder Saft) liegen lassen. Ein paar Stunden (um die 4 Stunden) reichen auch schon aus.





Christstollen-Teig:


15 g Kokosmehl
25 g gemahlene Mandeln
25 g gemahlene Cashewkerne
110 g Hirseflocken, gemahlen
50 g Zucker
1 EL Hafersirup oder Reissirup
40 g Marzipan
40 g gemahlene Amaranthflocken
50 g Schär Universal
Gewürze: Ingwer, Muskat, Salz
1 Apfel nach Wahl (ich habe einen Granny Smith-Apfel genommen)
1/2 Packung Trockenhefe
Insgesamt: 150 ml Wasser, warm

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UPDATE!

Christstollen-Teig:

Hier ist die Änderung des Rezeptes zum Update vom 2. Oktober 2026:


25 g Kokosmehl
20 g gemahlene Mandeln
20 g gemahlene Cashewkerne
100 g Hirseflocken, gemahlen
20 g Xylit
kein Sirup, wenn doch dann vielleicht 1/2 EL Reissirup
40 g Marzipan, zerpflückt
25 g Amaranth, gemahlen
50 g Schär Universal Mehlmix
Gewürze: Ingwer, Muskat, Salz
1 Apfel nach Wahl (oder 75 g Apfelmus + 50 ml Wasser)
1/2 Packung Trockenhefe + 1/2 EL Zucker + 100 ml warmes Wasser
weitere 150 ml Wasser, warm + 1 TL Flohsamenschalen



Deko

10 g Eryhtrit, fein gemahlen
10 g Dextrose
5 g Kokosmehl




Zubereitung:

(Wegen Update - siehe weiter unten)


Trockenfrüchte am Abend davor in Rum einweichen!

Geben Sie einfach die Trockenfrüchte nach Wahl in einer passende Schüssel. Ich habe mich für Cranberrys entschieden. Eventuell kann es sinnvoll sein, die Cranberry teilweise etwas kleiner zu schneiden, weil manchmal ein paar größere Stücke dabei sind. Die Datteln (oder Aprikosen, Feigen oder was auch immer) solten aber auf jeden Fall etwas klein geschnitten werden. :-). Geben Sie auch das Orangeat und die Zitronenschalen hinzu. Wenn Sie wollen, können Sie auch etwas Zitroneat verwenden. Rühren Sie alles gut durch und geben nun den Rum hinein (oder wahlweise ein passenden Saft; oder Saft und Rum-Aroma). Lassen Sie diese Mischung nun über Nacht stehen.


Am nächsten Tag können Sie dann den Christstollen backen!

Bevor Sie jedoch anfangen, geben Sie die Trockenhefe in einer kleine Schale - zusammen mit etwas Zucker (1/2 EL oder so) - und geben 100 ml warmes Wasser hinzu und rühren dann alles gut um. Somit kann die Hefe schon mal anfangen zu arbeiten, während Sie den Rest zubereiten.
Mahlen Sie nun die Mandeln und die Cashwerne etwas fein. Dann vermischen Sie die gemahlenen Kerne mit den Kokosmehl und geben diese Mischung in eine Schüssel. Nun geben Sie das Hirsemehl (gemahlene Hirseflocken) hinzu. Wiegen Sie jetzt 50 g Zucker ab und geben diesen und den Sirup ebenfalls in die Schüssel.
Das Marzipan können Sie etwas "zerpflücken" bevor Sie es zu den Mehl geben. Es macht aber nichts, wenn die Stücke noch etwas grob sind, denn diese werden Sie gleich noch zusätzlich etwas zerkleinern.
Nun mahlen Sie die Amaranthflocken fein und geben diese ebenfalls zu der Mehlmischung hinzu. Amarantflocken gibt es im Bioladen zu kaufen. Bei DM oder Rossmann habe ich diese noch nicht gesehen, aber vielleicht gibt es das ja da wo Sie wohnen. Es ist zwar eine leicht "außergewöhnliche" Zutat, aber da ich ungefähr weiß wie sich der Teig verändert wenn man Amaranthmehl hinzugibt, dachte ich mir, dass es eine gute Idee wäre diese mit in den Stollenteig zu geben, um einen schönen Teig zu erhalten. Joa, scheinbar war es eine gute Idee. :-)
Als letztes kommen die Gewürze und das Universal-Mehl von Schär hinzu.
Nun können Sie all diese Zutaten gründlich mit einem Holzlöffel vermischen! Danach gehen Sie mit der Hand in diese trockenen Mehlmischung und "kneten" Sie diese Mischung etwas durch, um die groben Marzipan-Stücke etwas zu zerkleinern.

Jetzt ist es so: Bei einigen Christstollen-Rezepten steht geschrieben, das man etwas Apfelmark oder Apfelmus hinzu geben soll. Nun, da ich noch einige Äpfel übrig hatte, habe ich mir gedacht, einfach einen frischen Apfel zu nehmen, diesen mit etwas Wasser (ca. 20 bis 25 ml) zu mixen, und dieses Püree in den Teig zu geben. Tatsächlich habe ich sogar eine Granny-Smith-Apfel genommen. Wenn Sie aber lieber fertigen Apfelmus nehmen wollen, kann ich Ihnen leider nicht genau sagen, wieviel Sie nehmen sollen. Probieren Sie es mal mit 50 g aus oder so, und geben dann ebenfalls etwas Wasser hinzu. Der fertige ungebackene Teig sollte gleich eine leicht breiige Konsistenz haben - nicht zu fest aber auch nicht zu flüssig.
Jedenfalls geben Sie nun das Apfelpüree (oder Apfelmus) hinzu, das Hefe-Wasser, und 50 ml zusätzliches Wasser. Das müsste so gehen. Dann kommen die eingeweichten Trockenfrüchte mitsamt der Rest-Flüssigkeit (Rum oder Saft) mit in die ganze Mischung. Nehmen Sie wieder ein Holzlöffel zur Hilfe und rühren den Teig kräftig durch, damit sich alle Zutaten gut vermengen.
An dieser Stelle muss ich kurz was erwähnen: Da ich beim Backen nicht mitgeschrieben habe (aber mir weitestgehend alles gemerkt habe), sondern erst im Nachhinein alles aus dem Gedächtnis aufgeschrieben habe, bin ich mir nicht mehr ganz zu 100 Prozentig sicher, wieviel weiteres Wasser ich zu den Teig dazu gegeben habe. Waren es wirklich nur 50 ml? Oder vielleicht ein wenig mehr? Wie gesagt, der Teig sollte (auch nach dem nachquellen) eine leicht breiige Konsistenz haben. Wenn das der Fall ist, dann ist der Teig gut. Ich werde beim nächsten Mal, wenn ich diesen Stollen wieder backe, mir die Wassermenge merken und dann hier nachtragen.

Gut! Jetzt kann der Stollen gebacken werden! Nehmen Sie eine eckige Kastenform (Innendurchmesser 29 cm x 11 cm), begrenzen Sie diese mit zwei kleine Kaffeetassen auf 16 cm x 11 cm (sehen Sie dazu ein Bild bei dem Rezept "Eiweißbrot").
Stopfen Sie das Backpapier in die begrenzte Backform und geben Sie nun den schönen Stollen-Teig in die Form. Dieser kommt nun in den Ofen und wird bei 180 Grad für ca. 45 Minuten gebacken!

Nach dem Backen holen Sie die Form aus dem Ofen, heben den Stollen mit dem Backpapier aus der Form heraus und stellen diesen auf einen Brettchen. Lassen Sie das Papier zunächst noch an dem Stollen dran. Denn es kann sein, dass - wenn Sie in diesen weichen, frisch-gebackenen Zustand - das Papier abziehen, den Stollen am Rand etwas beschädigen werden. Warten Sie also ca. 15 bis 20 Minuten bis sich der Stollen etwas abgekühlt hat und ziehen dann das Papier vorsichtig ab. Jetzt lassen Sie diesen komplett auskühlen!

Und nun kommt der Puderzucker oben drauf. Sie können natürlich "ganz normalen" Puderzucker verwenden und eisen dann oben drauf streuen oder Sie stellen meine Variante her.
Wenn Sie den "oben drauf" streuen, dann reiben Sie diesen mit den Händen etwas in den Stollen ein, damit der Zucker besser drauf hängen bleibt. Ja, es wird so natürlich nicht ganz perfekt immer alles liegen bleiben. Man behilft sich dabei, indem man den Stollen von außen leicht mit etwas flüssigen Fett (vegane Butter, Alsan, etc.) einpinselt und dann den Zucker dran pappt. Aber das wollte ich nicht. Also habe ich es so wie eben beschrieben gemacht. Geht auch! :-)

Hier nun meine Puderzucker-Variante:
25g Zucker, 15 g Erythrit, 10 g Dextrose (Traubenzucker) und 5 g Kokosmehl werden in einem Mixer fein gemixt. Somit haben wir eine Puderzucker-Variante, die weniger "echten Zucker (Frutose und Glukose) enthält. Dieser ist somit nicht ganz so zuckersüß und damit etwas "entschärft". Das Kokosmehl dient dazu, eventuelle Feuchtigkeit fern zu halten, bzw. wenn Feuchtigkeit dran kommt, dann saugt das Kokosmehl diese auf und der Zucker bleibt dadurch besser trocken.

Wie gesagt, Sie können einfach auch normales Puderzucker verwenden. Wie Sie wollen. :-)

Auf jeden Fall ist der Stollen jetzt fertig!

Genau, das war's schon! Diesen Stollen können Sie schon am gleichen Tag essen. Ich weiß, viele Leute sagen, man sollte ihn noch 2 Wochen stehen lassen, damit dieser gut durchziehen kann und dann besser schmeckt. Problem ist nur, ich habe mit meinem Rezept noch keine "Langzeit-Studie" durchgeführt. :-) Ich weiß also nicht ob dieser sich solange hält. Aber eigentlich -aufgrund des Zuckers, des Marzipans und des Alkohols und die Trockenfrüchte - müsste der sich länger halten wie 4 oder 5 Tage. Aber, das muss nicht sein. Dieser Stollen schmeckt auch so super gut!

Guten Appetit und eine leckere Adventszeit! :-)






UPDATE!


hier nun die Zubereitung zum Update vom 2. Oktober 2026.

Im Prinzip bleibt alles so wie bereits geschrieben. Es ändert sich nur geringfügig was. Hauptsächlich schreibe ich die Zubereitung deswegen nochmal auf, weil ich jetzt auch Bilder dazu gemacht habe.


Fangen wir hier auch mit der Vorbereitung der Trockenfrüchte an. Diese können Sie auch 4 Stunden vor dem Backen in Rum einlegen.

Schneiden Sie die Trockenfrüchte klein und geben Sie diese - zusammen mit den Zitronen- und Orangenschale und den Rum - in einer Schüssel und rühren einmal gut durch.



So kann der Rum gut einziehen. Falls Sie kleine Fliegen in der Wohnung haben, rate ich Ihnen das Schüsselchen mit einem Teller (oder mit Folie) abzudecken. Sonst haben Sie nachher be- und er-trunkene tote Fliegen unter den Früchten. :-)

Außerdem können Sie auch schon mal das Hefe-Wasser vorbereiten. Geben Sie dazu die Hefe mit dem Zucker und den 100 ml warmen Wasser in eine kleine Schale und rühren Sie alles gut durch, bis der Zucker aufgelöst ist..



Geben Sie nun alle trockenen Zutaten (auch das zerpflückte Marzipan; aber ohne die Flohsamenschalen) nacheinander in einer Schüssel. Wie Sie erkennen können, habe ich das zusätzliche Zucker stark reduziert. Einmal habe ich Xylit genommen und anderseits bin ich auf 20 g herunter gegangen. Damals hatte ich hier sogar 75 g Zucker stehen gehabt. Aber eigentlich ist das ja ein wenig unsinnig, da ja eh schon genug süße Dinge in den Kuchen drin sind. Da braucht es eigentlich gar kein weiteren zuständlichen Zucker mehr. Daher habe ich auch den Sirup weggelassen und eben Xylit verwendet. Wenn Sie wollen, können Sie aber auch ganz auf zusätzlicher Süße im Teig verzichten.
Was den Amaranth angeht: Damals habe ich ja gemahlene Amaranthflocken verwendet. Da man diese aber nicht immer überall findet, habe ich das Rezept etwas einfacher gemacht und habe einfach normale Amaranth-Samen genommen und diese fein zermahlen. Ich war erst am überlegen, ob ich nicht Amaranth-Pops nehmen sollte. Doch da der Teig etwas zusätzliche Stabilität benötigt, dachte ich mir, das richtiger Amaranth-Mehl wohl besser wäre. So habe ich also nun einfach Amaranth verwendet, den man ja überall bekommt. Da es sich hier um die ganzen unveränderten Samen handelt, dachte ich mir auch, dass ich wohl keine 40 g, sondern nur 25 g verwenden brauche. Denn die ganze Samen quellen etwas mehr nach als die Flocken.

Also dann, geben Sie die Zutaten nun nacheinander in die Schüssel.



Nun rühren Sie alles mit einem Holzlöffel gut durch!



Wie damals schon geschrieben, können Sie die trockenen Zutaten nun auch mit den Händen etwas zerkneten, um den Marzipan mit den Teig besser zu verbinden. Das habe ich hier jetzt vergessen gehabt, was aber nicht weiter tragisch ist, weil der Teig später - beim Zugeben von Flüssigkeit - eh nochmals gut verrührt wird. Anderseits könnte es aber vielleicht sein, dass der Teig durch Einkneten des Marzipans vielleicht dennoch ein Ticken besser wird.

Nun schütten Sie den gesamten Inhalt des Früchte-Schälchens in die Schüssel mit dem Mehlgemisch.



Rühren Sie die Früchte nun unter.



Geben Sie jetzt das Hefe-Wasser hinzu.



Rühren Sie dieses ebenfalls schnell unter.



Nun vermischen Sie das Apfelmus mit den 50 ml Wasser. Oder, wenn Sie ein frischen Apfel verwenden, schneiden Sie diesen klein und geben Sie alles (bis auf das Kerngehäuse) zusammen mit ein wenig Wasser (ca. 25 ml oder so) in einem Mixer und pürieren Sie diesen komplett glatt.
Ich habe dieses mal tatsächlich das Apfelmus verwendet. Egal was Sie nun verwendet haben, auch dies kommt nun mit in die Schüssel.



Geben Sie nun 1 TL Flohsamenschalen in weitere 150 ml warmes Wasser, rühren kurz durch und geben dieses sofort und zügig ebenfalls zu der Masse in die Schüssel und rühren alles noch einmal ganz gut durch!



Lassen Sie den Teig einige Minuten nach-quellen. In dieser Zeit können Sie die Küche schon mal etwas aufräumen. :-)

Und nun können Sie den Teig in eine Kastenform geben. Genau wie damals, habe ich meine Kastenform (Innendurchmesser 29 cm x 11 cm) mit zwei kleine Kaffeetassen abgegrenzt auf 16 cm x 11 cm. So wie hier zu sehen:



Wenn Ihre Kastenform allerdings eine andere Breite hat dann müssen Sie entsprechend auch anders in der Länge abtrennen, sodass der Flächeninhalt ähnlich ist wie bei mir.

16 x 11 = 176 qcm.

Beispiel:
Hat Ihre Kastenform eine Breite (Innen) von 14 cm, dann ergibt sich eine 12,5 cm (12,5 x 14 = 175 qcm)

Rechnen Sie also einfach 176 "geteilt durch" [Innendurchmesser in der Breite Ihrer Kastenform].

Das Ergebnis ist dann die Länge, wie Sie die Fläche für den Kuchen abtrennen müssen.


Gebacken wird dann für ca. 45 bis 50 Minuten bei 180 Grad.

Der Kuchen sollte nach dem Backen etwas aufgegangen sein, sodass ungefähr so aussieht:



Lassen Sie den Stollen aber unbedingt erst in die Form weitestgehend auskühlen, da dieser noch sehr weich ist und auseinander fallen würde, wenn Sie diesen jetzt schon aus der Form heraus nehmen würden.
Danach können Sie diesen aus der Form nehmen und auf ein Brettchen stellen um ihn ganz abkühlen zu lassen.







Nun bereiten Sie den Puderzucker zu, bwz. meine etwas gesündere Abwandlung davon. Sie mahlen also das Eryhtrit mit einem kleinen Mahl-Mixer ganz fein und vermischen es dann mit den Kokosmenl und den Traubenzucker.

Falls Sie keinen kleinen Mixer haben, dann können Sie auch eine größere Menge von diesen Puderzucker herstellen und dann eben nur so viel verwenden, wie Sie für den Kuchen brauchen. Denn egal ob normaler Zucker, oder Xylit oder Erythrit - diese Süßungmittel lassen sich völilg problemlos mit jedem Mixer (egal ob Mahlwerk oder Mixwerk) fein zermahlen. Wenn Sie nur einen größeren Mixer haben, dann müssen Sie halt etwas mehr herstellen und bewahren den Rest in einem luftdicht verschlossenen und trockenen(!) Behälter auf!

Jedenfalls sieben Sie jetzt dieses Puder über den Stollen. Mit den Händen reiben Sie an den Seiten ebenfalls etwas Puder dran. Erstaunlicherweise bleibt das Puder sogar weitestgehend an den Rändern kleben.

So sollte es dann ungefähr aussehen:




Soo.. und hier nun die

Nährwerte:

Wie schon weiter oben gesagt, hat der Stollem von damals um die 2200 Kalorien. Schneidet man diesen in 13 Stücke, dann sind das pro Stück 169 kcal. Schafft man es sogar diesen in 14 Stücke zu schneiden (was aber nur bei dieser hier angegebenen Länge geht), dann hat man sogar nur 157 kcal pro Stück.

Nach dem neuen Rezept von 2026 hat der gesamte Stollen nun eine Kalorienmenge von

1644 kcal

Joa, das ist doch schon mal wesentlich weniger, oder? :-)

Ganze 600 kcal gespart! Und trotzdem keine Einbüßung im Geschmack oder Konsistenz.

Somit hat 1 Stück (bei 13 Stücke) um die 126,46 kcal.

4 Stücke ergeben dann: 505 kcal !

Ich denke, das kann sich gut sehen lassen.
Da kann man doch mal ein wenig schlemmen, oder? :-)


Gut, dann viel Spaß beim Nach-Backen und guten Hunger!













Herzlichst,

Sascha Markantelli




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