Iran-Krieg 2026 - Jetzt geht es richtig los! (Teil 2)
Veröffentlicht am 26.05.2026
Willkommen zum 2. Teil dieser Artikel Serie! Schauen wir uns nun an, was an Tag 1 (1. März) und am Tag 2 (2. März) so passiert ist.
1. März 2026
Frühmorgens (ca. 00:00–05:00 Uhr):
Der Iran schlägt - wie gewarnt - zurück und startet eine Welle von Angriffen auf Israel und US-Positionen.
Israelische Notdienste melden eine Tote und 21 Verletzte in Tel Aviv durch iranische Raketentreffer. Der Iran berichtet von mindestens 201 Toten und 747 Verletzten durch die US-israelischen Strikes, mehrheitlich zivilen Opfern (z. B. in der erwähnten Mädchenschule).
Die USA und Israel setzen ihre Bombardements ebenfalls fort, mit Fokus auf iranische "Militär- und Nuklearziele". Trump kündigt an, dass die Operationen "durch die Woche" andauern werden.
Diese Eskalation folgt auf gescheiterte Verhandlungen über das iranische Nuklearprogramm und wochenlange US-Militäraufbauten in der Region.
--> Trump meldet sich nicht über eine öffentliche Ansprache
Nach den iranischen Vergeltungsangriffen auf US-Basen und israelische Ziele hat Präsident Donald Trump keine öffentliche Ansprache oder Auftritt geplant. Das Weiße Haus bestätigte explizit, dass Trump am 28. Februar 2026 keine Rede an die Nation halten wird, obwohl man doch meinen könnte, dass diese Situation eine solche Rede erwarten würden hätte. Stattdessen kommunizierte Trump hauptsächlich über Social Media (z. B. Truth Social), wo er die Angriffe ankündigte und zum Regimewechsel im Iran aufrief. Er blieb in Mar-a-Lago (Florida) und überwachte die Operationen von dort aus, ohne in die Öffentlichkeit zu treten.
Diese Entscheidung wird als bewusste Abkehr von traditionellen Protokollen interpretiert: Trump wollte möglicherweise keine formelle Kriegserklärung oder Eskalation signalisieren, während er die Operationen jedoch als "notwendig" darstellte, um "unmittelbare Bedrohungen" durch das iranische Regime zu eliminieren.
--> Flughäfen geschlossen und Flugverkehr drastisch eingeschränkt
Diese Eskalation führt derzeit zur schwersten Störung im globalen Flugverkehr seit Jahren. Zahlreiche Länder im Nahen Osten haben ihren Luftraum gesperrt, darunter der Iran, der Irak, Kuwait, Israel und Bahrain. Aber auch der Flughafen in Dubai, ein wichtiges Drehkreuz, wurde geschlossen. Der Betrieb sei "bis auf Weiteres" ausgesetzt, teilte der Flughafen mit.
Und das führte natürlich dazu, dass sehr viele Menschen an den Flughäfen oder in den Orten, wo sie hin gereist sind, nun fest hängen. Vor allem euch Urlauber, die wieder zurück wollten, kamen erst einmal nicht mehr weiter.
Zitat aus einem Artikel von tagesschau.de:
Flüge ausgesetzt, Kreuzfahrtschiffe gestoppt
Stand: 01.03.2026 • 21:14 Uhr
Wegen der militärischen Eskalation im Nahen Osten ist der Luftverkehr in großen Teilen der Region weitgehend lahmgelegt. Wichtige Drehkreuze sind geschlossen. Tausende Reisende sitzen fest, darunter auch viele deutsche Touristen.
Durch den Konflikt zwischen Israel, den USA und Iran ist der internationale Flugverkehr massiv beeinträchtigt. Tausende Reisende sitzen in der Golfregion oder anderen Weltregionen fest.
Darunter sind auch viele Deutsche: Nach Angaben des Deutschen Reiseverbands (DRV) sind aktuell rund 30.000 Reisende deutscher Veranstalter von den Luftraumsperrungen im Nahen Osten betroffen. Sie halten sich demnach entweder in der Region auf oder haben Flüge über dortige Drehkreuze gebucht. Gäste, die nicht wie geplant abreisen können oder auf Weiterflüge warten, würden von ihren Veranstaltern betreut und bei Bedarf "sicher untergebracht".
Wichtige Flughafen-Drehkreuze wie Dubai, Abu Dhabi und Doha sind geschlossen oder stark eingeschränkt, nachdem Israel und der Iran ihre gegenseitigen Luftangriffe weiter fortsetzten.
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Die Lufthansa kündigte an, die Flüge in die Region zunächst bis zum 8. März auszusetzen, wie die Airline mitteilte. Dies betrifft die Verbindungen nach Tel Aviv, Beirut, Amman, Erbil, Dammam und Teheran. Ebenfalls bis einschließlich 8. März werden die Lufträume über Israel, dem Libanon, Jordanien, dem Irak, Katar, Kuwait, Bahrain und Iran gemieden.
Flüge von und nach Dubai und Abu Dhabi fallen bis einschließlich 4. März aus; auch der Luftraum der Vereinigten Arabischen Emirate wird bis dahin nicht genutzt.
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Auch Kreuzfahrtschiffe liegen fest
Betroffen sind auch Kreuzfahrten: So lag etwa die "MSC Euribia" der Schweizer Reederei MSC Cruises mit einer Kapazität für mehr als 6.000 Passagiere einem Bericht zufolge in Dubai fest. Die Orient-Kreuzfahrt, die eigentlich starten sollte, wurde kurzfristig abgesagt.
Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" mit einer Kapazität für insgesamt gut 5.000 Reisende fest.
--> Wieder sind tausende Menschen auf den Straßen - dieses mal aber wegen einer Trauerfeier
Aus Teheran und anderen Städten zeigten Berichte , Fotos und Videos, dass sich große Menschenmengen auf Straßen und Plätzen zu Trauerfeiern für Khamenei einfanden. nach Angeben der iranischen Agenturen wurden mit Khamenenei auch dessen Tochter, Schwiegersohn und Enkelkind ermordet.
Der Revolutionsführer des Iran Ali Khamenei sei im Bombenhagel umgekommen, hieß es von US- und israelischer Seite am Samstagabend. Gegen 2 Uhr nachts (MEZ) dann auch die Bestätigung aus dem Iran: Ayatollah Ali Khamenei ist tot.
Da diese Bewegungen nun wirklich von der Bevölkerung ausgeht, dürften sich die Hoffnungen von Israel und USA auf einen Aufstand gegen die Regierung wohl doch nicht erfüllen.
Sie erinnern sich ja? Die Aufstände "gegen die Regierung", die wir im ersten Teil dieser Artikel-Serie angeschaut haben, waren ja von irgendwelchen anderen Leuten in schwarzer Kleidung begonnen worden. Das kam also nicht aus der Bevölkerung, sondern wurde - höchst wahrscheinlich vom Geheimdienst Mossad - inszeniert.
--> Die Vergeltungsschläge gehen weiter.
Die IRGC (Iranische Revolutionsgarde) gab bekannt, dass die sechste Welle der Vergeltungsaktion "True Promise 4" gegen die besetzten Gebiete und die amerikanischen Militärstützpunkte in der Region mit einer Vielzahl von Raketen und Drohnen durchgeführt wurde.
Es sind 27 Standorte amerikanischer Stützpunkte in der Region sowie der Luftwaffenstützpunkt Tel Nof, der Generalstab des israelischen Militärs und der HaKirya-Komplex in Tel Aviv angegriffen worden.
Außerdem gab der Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran bekannt, dass heute gemäß der Verfassung ein provisorischer Führungsrat gebildet werde, nachdem der Führer der Islamischen Revolution, Ayatollah Seyed Ali Khamenei, bei den Angriffen der USA und Israels den Märtyrertod gestorben sei.
Am frühen Sonntagmorgen (1. März) wurden verschiedene Ziele in Tel Aviv und Haifa von iranischen Raketen getroffen, was zur weitreichenden Zerstörungen führt. Die ersten Berichte über einen iranischen Drohnenangriff auf den Hafen von Duqm,
Davor hatte es bereits Aufforderungen an US-Soldaten gegeben, sie sollten sofort Schutz suchen. Fischer und Touristen wurden aufgefordert Ausfahrten aufs Meer zu unterlassen.
Die Angriffe auf Israel gehen mittlerweile kontinuierlich weiter. Derzeit laufen Angriffe auf militärische Einrichtungen in der Negev Warnungen gibt es aber für das gesamte Land:
Aber auch Angriffe der israelischen und US-Streitkräfte auf Teheran und andere Städte werden fortgesetzt:
Noch mal ein paar Informationen zu der Tötung des Staatsoberhaupt Khamenei.
Eine kurze Analyse dazu bringt der Telegram Kanal "Slavyangrad" von Roman Donetsky:
Zitat:
(Text auf deutsch übersetzt)
Details zum Attentat auf Khamenei
1. Nach Angaben der Iraner wurde er in seinem Büro getötet, nicht in seiner Residenz.
2. Der Sekretär des Sicherheitsrats und ein hochrangiger Kommandeur der IRGC wurden zusammen mit ihm getötet. Dies deutet darauf hin, dass sich alle drei im Kommandoposten befanden, der mit Anti-Bunker-Waffen angegriffen wurde. Daher die Abendberichte und Dementis der Perser.
Er war nicht in seiner Residenz. Das wusste jeder. Der Präsident im zweiten Kommandoposten ist am Leben und die Kontrolle ist nicht verloren gegangen.
Die Geschichte der Hamas wiederholt sich, wo die Ermordung von Führern die Organisation nicht zerstört hat, sondern es ihr ermöglichte, den Fokus von den Vereinigten Staaten weg zu verlagern. …
Daraus können wir zwei Lehren ziehen. Erstens: Verhandlungen sind ein Weg zum Angriff. Das muss nicht unbedingt mit Raketen geschehen. Aber es wird geschehen. Trump tötet alle seine Verhandlungspartner. Wenn er Glück hat, kommt es zu einem Staatsstreich.
Und zweitens: Selenskyj. Man kann weiterhin das Gesetz respektieren. Aber wie die Erfahrungen in Venezuela und im Iran gezeigt haben, gilt in der neuen Welt: Entweder man tötet oder man wird getötet. Das sollte man sich merken.
Damit verstoßen Trump und die USA gegen die Regeln der Kriegsführung. Derzeit laufen sehr starke Luftangriffe auf Teheran. Auch in den Vororten der iranischen Hauptstadt werden massive Angriffe durchgeführt.
--> Dubai unter Beschuss!
Dubai, die schillernde Metropole des globalisierten Kapitalismus - der scheinbar sichere Hafen für Superreiche aus aller Welt - wurde plötzlich und unvorbereitet zum Kriegsschauplatz.
Ausgelöst durch den israelisch-amerikanischen Angriff auf iranische Ziele am Samstagmorgen (1. März) schlug der Iran mit einer massiven Antwort zurück. Hauptziel war dabei nicht - wie man hätte vermuten können - Israel, sondern mehrere Länder der arabischen Halbinsel und die dortigen US-Militärbasen. Auch auf die Vereinigten Arabischen Emirate, die schillernde Metropole des globalisierten Kapitalismus, regnete es Raketen und Drohnen.
Laut offiziellen Angaben schossen die Luftabwehrsysteme der UAE (Vereinigten Arabische Emiraten) die iranischen Geschosse ab. Videos zeigen Explosionen am Himmel über Bauwerken wie dem Burj Al Arab, der Palm Jumeirah oder über dem Kite Beach - gefilmt von Tausenden, die plötzlich aus dem High-Society-Leben gerissen wurden.
Trümmer und zumindest eine iranische Drohne schlugen ein: Im Luxusviertel Palm Jumeirah brach Feuer im Bereich des Fairmont The Palm Hotels aus, vier Menschen wurden verletzt. In Abu Dhabi tötete herabfallendes Raketentrümmer mindestens eine Zivilperson. Mehrere schwere Detonationen erschütterten die Stadt, Fenster barsten, Bewohner flüchteten in Tiefgaragen und Bunker.
Damit Sie sich besser ein Bild von der Zerstörung machen können, verlinke ich gleich weiter unten ein Youtube-Video mit Bilder und Videos über den Dubai-Angriff.
Vorweg noch etwas anderes:
Natürlich wurde aus Sicherheitsgründen auch die Flughäfen gesperrt und Flüge gestrichen. Das führte natürlich dazu, dass nun tausende von Menschen Touristen in Dubai festsitzen - vor allem Touristen und Urlauber.
Zitat aus einem Medien-Artikel:
Flüge fallen aus, Kreuzfahrten werden gestoppt: Nach Raketenangriffen sitzen Tausende Touristen in Nahost fest. Unter Reisenden macht sich Unmut breit. Und niemand weiß, wie lange die Krise anhält. Eine Hamburgerin erzählt von Rauchsäulen über Dubai.
Etwa in den Vereinigten Arabischen Emiraten: An den beiden großen Flughäfen von Dubai - am internationalen Flughafen DXB und am Al Maktoum Airport (DWC) - wurde der Flugverkehr bis auf weiteres ausgesetzt. Die Stimmung unter den Reisenden war einem Medienbericht zufolge angespannt. "Am Dubai International Airport herrscht das blanke Chaos", zitierte die "Bild" einen deutschen Urlauber. "Tausende Menschen versuchen, das Terminal zu verlassen. Es gibt keine Ausgänge, die Züge zwischen den Terminals sind defekt. Es gibt keine Ansagen, kein Personal."
Nach Angaben der Plattform Flightradar24 wurden an sieben großen Flughäfen der Nahost-Region mehr als 3400 Flüge gestrichen - betroffen waren neben Dubai auch etwa Abu Dhabi und Doha. Die Lufthansa hat dem "Bild"-Bericht zufolge ihre Flüge von und nach Dubai gestrichen. Die Verbindungen nach Oman, Beirut und Tel Aviv fallen demnach bis zum 7. März aus.
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Am Abend kündigte die Generalbehörde für Zivilluftfahrt an, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Kosten für Unterkünfte von gestrandeten Passagieren im Land übernehmen. Dies betreffe "alle Unterbringungs- und Verpflegungskosten für betroffene und gestrandete Passagiere", teilte die Behörde laut staatlicher Nachrichtenagentur WAM mit.
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Möglicherweise bei Angriffen wurde das Luxushotel Fairmont The Palm Dubai getroffen, bei dem folgenden Feuer wurden nach Behördenangaben vier Menschen verletzt. Auf Social Media verbreitete Videos sollen zeigen, wie ein Geschoss nahe dem Hotel vom Himmel fällt. Auf anderen Videos ist zu sehen, wie der Eingangsbereich in Flammen steht, während dichter schwarzer Rauch aufsteigt. Eine offizielle Bestätigung zur Ursache des Vorfalls gab es zunächst nicht.
Betroffen sind auch Kreuzfahrten: So lag etwa die "MSC Euribia" der Schweizer Reederei MSC Cruises mit einer Kapazität für mehr als 6000 Passagiere einem Bericht zufolge in Dubai fest. Die Orient-Kreuzfahrt, die eigentlich am Sonntag starten sollte, wurde kurzfristig abgesagt.
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Aus dem Auswärtigen Amt hieß es am Sonntagnachmittag, in der Krisenvorsorgeliste habe sich bislang eine niedrige fünfstellige Zahl betroffener Deutscher in der Golfregion registriert - also mehr als 10.000 Menschen. Das können Urlauber sein, aber auch im Ausland lebende Deutsche. (dpa/mp)
Jaja... das "schöne und sichere" Dubai - so dachten das viele Menschen. "Da sind wir ja in Sicherheit". "Ein kleines Paradies auf Erden - vor allem für Superreiche".
Was viele aber dabei wohl vergessen haben, dass Dubai eben auch zum "Nahen Osten" gehört und bei diesen Krieg eben im Kreuzfeuer steht, und es dort auch US-Militärbasen gibt.
Doch vorweg erst einmal ein paar Worte zu Dubai selbst:
Dubai ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am Persischen Golf.
Aufgrund eines jahrzehntelangen Baubooms ist Dubai die Stadt mit der weltweit höchsten Anzahl an Wolkenkratzern mit über 300 Metern Höhe sowie mit 828 Metern Höhe des höchsten Gebäudes der Welt, des Burj Khalifa. Dabei ist sie auch ein globales Handelszentrum und verfügt über den weltweit fünftgrößten Flughafen nach Passagieraufkommen (2022) sowie den zehntgrößten Hafen nach Containerumschlag (2018: 14,95 Mio. TEU). In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Dubai den 19. Platz (2018).
In Dubai-Stadt spielt sich praktisch das gesamte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Leben des Emirats ab – mit jährlich bis zu 14 Millionen ausländischen Touristen zählt Dubai seit 2013 auch zu den meistbesuchten Städten der Welt: 2016 hatte Dubai 15,3 Millionen Besucher, womit es weltweit auf dem vierten Platz lag. Mit über 31 Milliarden US-Dollar hatte es zudem die höchsten Tourismuseinnahmen aller Städte weltweit.[6] 2024 wurde die Stadt von 18,7 Millionen Touristen besucht.
Nach außen hin ist die UAE (Vereinigten Arabischen Emiraten) ein ultra-liberales und weltoffenes Magnet für westliche Touristen (und vor allem Investoren) geworden. Es regieren die Al-Maktoum-Scheichs, jedoch mit absoluter Macht. Kritik am Herrscherhaus wird mit Haft oder Ausweisung bestraft.
Jährlich kommen mehrere zehntausend Personen als Arbeitsmigranten oder Einwanderer in die Stadt, vor allem aus Indien, Pakistan und Bangladesch und schuften unter oft sklavenähnlichen Bedingungen auf Baustellen und in der Hotellerie. Die arabischen Emiraten haben in den letzten Jahrzehnten eine hypermoderne Welt geschaffen.
Dubai ist somit also nicht nur eine glitzernde Metropole, sondern auch ein strategisch wichtiger Standort in der Golfregion. Die Vereinigten Arabischen Emirate gelten als enge Verbündete der USA, was sie zu einem Ziel iranischer Vergeltung macht.
Der Iran wollte mit den Angriffen wohl eine klare Botschaft senden. Kein Ort in der Region ist vor seinen militärischen Fähigkeiten sicher. Zudem befinden sich in den Emiraten wichtige US-Militärstützpunkte, die ebenfalls attackiert wurden- und eben auch zivile Einrichtungen wie der Flughafen von Dubai, das Luxushotel Burj Al Arab und Wohngebäude wurden beschädigt.
Die Angriffe auf Dubai und andere Golfstaaten haben die gesamte Region destabilisiert. Flughäfen wurden geschlossen, der Flugverkehr kam zeitweise zum Erliegen und die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Dubai, sieht sich nun mit der Herausforderung konfrontiert, seinen Ruf wiederherzustellen. Gleichzeitig wächst die Sorge vor einer weiteren Eskalation, die die gesamte Region in einen Flächenbrand verwandeln könnte.
Doch warum wehren sich die Vereinigten Arabischen Emirate nicht?
Die Golfstaaten, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai), befinden sich in einem strategischen Dilemma. Einerseits wollen sie Stärke zeigen, um nicht als schwach wahrgenommen zu werden, andererseits fürchten sie die Konsequenzen eines direkten Krieges mit dem Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate und ihre Nachbarn setzen vor allem auf ihre Flugabwehrsysteme, die zwar effektiv, aber extrem kostspielig sind. Ein direkter Gegenschlag würde sie jedoch zu aktiven Kriegsparteien machen und die Gefahr einer Eskalation auf eigenem Boden erhöhen. Zudem ist das Image der Golfstaaten als sichere und stabile Regionen für Touristen und Investoren von zentraler Bedeutung. Ein offener Krieg könnte diesen Ruf nachhaltig schädigen und die wirtschaftliche Entwicklung gefährden. Daher bleibt es bis dato nur bei Verurteilungen der Golfstaaten und der Hoffnung, dass die USA und Israel den Konflikt eindämmen.
Sie sehen also, der Angriff auf Dubai durch den Iran könnte also eine "geniale" Idee von Iran gewesen sein. Der Iran will damit den Druck auf die USA und Trump erhöhen den Krieg so schnell wie möglich zu beenden.
Auch könnte es für die USA sehr kostspielig werden. Denn der Einsatz des Luftabwehr-Systems in Dubai - was zwar auch recht gut funktioniert (aber nicht immer)- kostet aber auch viel Geld.
Dubai-Angriff in Bildern
Hier nun das Video, welches ich weiter oben angekündigt habe. Hier sehen Sie eine eine sehr gute Analyse (mit Videos und Bilder) über den Dubai-Angriff von dem Youtube-Kanal "Konstantin Flemig - Kriegsreporter".
Sie sehen also, dass es in Dubai - aber auch in anderen Städten und Orten der Golfregion - tatsächlich zu einigen Schäden durch Angriffe des Irans gekommen ist. Drohen und Raketen haben dort einige Ziele getroffen. Auch wird in dem Video gezeigt, wie es aussieht, wenn Raketen in der Luft abgefangen worden sind. Das erkennt man an dünne auseinanderlaufende Rauchschwaden in der Luft. Es gab zwar viele Verletzte in Dubai, aber "nur" 1 oder 2 Tote.
Tausende von Menschen wollten dann natürlich auf einmal aus Dubai herausfliegen - vor allem die Touristen. Doch wie schon mehrmals gesagt, wurde daraus nichts, weil ja die Flüge aus Sicherheitsgründen gestrichen worden sind. Also verbrachten Touristen die Nacht in den Tiefgaragen der Luxushotels.
Auch geht Konstantin Flemig auch noch einmal auf die Gründe ein, warum Dubai angegriffen worden ist. Alle Staaten der Golfregion, die militärische Unterstützung für die USA gibt um den Iran anzugreifen, werden von den Iran selbst angegriffen.
Aber auch das "Phänomen" der Influencer in Dubai muss dabei kurz angesprochen werden.
Social-Media-Influencer - Dubai ist für diese Branche ein besonders beliebtes Ziel. Gestern noch Champagner auf der Yacht - heute streamen sie Live-Bilder von Leuchtspuren und Rauchwolken. "Das ist kein Content mehr, das ist Realität", schreibt eine bekannte Dubai-Bloggerin, während sie mit ihrer Community betet.
Viele Influencer machen nun Videos. Die einen sagen "Es ist alles ok, Die Abwehrsysteme funktionieren doch ganz gut". Andere sind da aber weit mehr beängstigt. Und man weiß nicht so genau, ob jetzt alle von den "Alles ok"-Leuten wirklich so die Wahrheit sagen, weil man in den Videos nichts viel negatives über die Regierung sagen darf.
Das führte auch dazu, dass einige Influencer diese seltsamen Dubai-Werbe-Videos auf ihren Kanal haben. Da sieht man die Scheichs-Familie und "das schöne Leben dort" mit einem Text dabei, der in etwa so geht: "Du lebst in Dubai? Bist du nicht besorgt? Nein.. denn ich weiß ja wer uns beschützt.".
Also so nach dem Motto: "Alles gut hier, es gibt keine Probleme."
Naja, Tatsache ist aber - wie Sie in den Videos ja sehen können - dass sehr wohl einige Gebäude in Dubai schwer beschädigt wurden und es auch viele Verletzte gab. Also "harmlos" und "Alles ok" ist wohl eher was anderes!
Tja, aber warum posten einige Influencer diese Videos und sagen nicht was da wirklich los ist?
Naja, dazu muss man wissen, dass Influencer, die dort nach dem kleinen Steuerparadies Dubai kommen, und Videos mit und über Dubai machen, eine sogenannte "Content-Creator-Lizenz" benötigen, die bis zu 4000 US-Dollar kosten kann. Nur mit dieser Lizens dürfen Sie dort als Influencer arbeiten. Doch diese Lizenz kann auch jederzeit wieder entzogen werden. Und jetzt ist es so, dass die Gesetzte, was Pressearbeit angeht, es verbieten, dass man Video-Inhalte postet, die Regierungskritisch sind, Angst und Panik auslösen, Kritik an der Religion oder Staat äußern, oder Inhalte veröffentlicht, die aus "unbekannten Quellen" stammen.
Somit dürfte klar sein, warum diese Influencer eben lieber diese Werbe-Videos veröffentlichen (teilweise aber auch gesetzlich müssen), anstatt über die wahren Umstände dort zu sprechen. Denn wenn Sie sich nicht an die Gesetze halten, kann es eine hohe Geldstrafe von mehreren tausend Euros geben, oder Gefängnisstrafe von mindestens 1 Jahr.
Die Vereinigten Emiraten von Dubai wollen halt nicht dieses Bild des sicheren Hafens, den Luxusort verlieren, bzw. würde das auch einen großen finanziellen Schaden für Dubai bedeuten. Denn diese Influencer werden von Dubai benötigt um eben - auch - dieses Luxus-Images aufrecht zu erhalten.
Die eine Hand wäscht die andere - sozusagen. Naja, aus der Sicht der Scheich-Familie. Denn sie geben den jungen Leuten ein Steuerparadies und viel Geld für die Videos, aber auf anderen Seite müssen sie sich dafür eine rigorose Gesetze halten. Tja.
Gut, natürlich ist es ja auch schon so, dass Dubai jetzt nicht wirklich ein Land ist, wo ständig Krieg herrscht. Es ist ja relativ sicher da, aber im Moment halt nicht.. weil da eben hin und wieder mal eine Rakete und Drohne einschlägt.
So, nun aber weiter mit dem Iran-Krieg.
Da der Staatsoberhaupt Khamenei ja tot ist, hat der Iran mittlerweile schon einen neuen Nachfolger ernannt. Es ist Ayatollah Alireza Arafi - ein iranischer Politiker, Jurist und Ajatollah.
Die Islamische Republik steht vor einer historischen Zäsur. Nach der Bestätigung des Ablebens von Ali Khamenei wurde am Sonntag der erste formelle Schritt für einen Wechsel in der iranischen Führung vollzogen. Alireza Arafi, ein hochrangiger Geistlicher und Mitglied des Wächterrats, wurde in den provisorischen Führungsrat berufen. Dieses Gremium übernimmt verfassungsgemäß die Aufgaben des Obersten Religionsführers, bis die Expertenversammlung einen dauerhaften Nachfolger bestimmt.
(...)
Alireza Arafi tritt in ein Gremium ein, das die Befugnisse des Obersten Führers übernimmt, bis der Expertenrat eine endgültige Nachfolgeregelung trifft. Neben Arafi gehören Präsident Pezeshkian und der Chef der Justiz, Gholam-Hossein Mohseni-Ejei, diesem Rat an. Dieser personelle Wechsel in der iranischen Führung zielt darauf ab, die religiöse Gelehrsamkeit mit der exekutiven und judikativen Macht des Staates zu verknüpfen.
Der britische Verteidigungsminister John Healey erklärte, der Iran habe zwei Raketen in Richtung Zypern abgefeuert, wo "Tausende britische Soldaten stationiert sind".
Doch warum jetzt auch noch Zypnern? Weil die Briten haben noch aus der Kolonialzeit zwei Militärstützpunkte auf Zypern. Zypern wird auch von NATO-Ländern und USA intensiv genutzt als Zwischenstation und Stützpunkt, Großbritannien haben im Jahr 1953 auch den Putsch gegen die gewählte Regierung des Iran betrieben und damit das mörderische Schah-Regime möglich gemacht.
Aber auch amerikanische und israelische Flugzeuge näheren such ihren Zielen in Teheran,
Gegen Mittag wurde der Öltanker Skylight von einem des Angriff des Iran im Golf von Oman beschädigt und fing an zu brennen. Vier Menschen wurden verletzt, alle 20 Besatzungsmitglieder wurden evakuiert.
Zitat:
Vor der Küste des Golfstaats Oman ist nach staatlichen Angaben ein Öltanker angegriffen worden. Der Tanker "Skylight" sei etwa neun Kilometer vor der omanischen Küste bei Musandam attackiert worden, meldete die Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf das omanische Zentrum für maritime Sicherheit. Dabei seien vier Personen verletzt worden. Die 20-köpfige Besatzung des Schiffs unter der Flagge des pazifischen Inselstaats Palau sei evakuiert worden. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.
Zuvor waren Drohnenangriffe auf den Handelshafen Duqm des Golfstaates erfolgt. Bei den Vorfällen handelt es sich um die ersten Vergeltungsschläge Teherans gegen die Golfstaaten mit US-Stützpunkten infolge der US-israelischen Angriffe auf den Iran, welche die Region in einen neuen Krieg gestürzt haben. Der Vorfall ereignete sich nahe der Straße von Hormus.
Die Straße von Hormus ist eine Meerenge, die den Persischen Golf im Westen mit dem Golf von Oman im Osten verbindet. Sie ist der weltweit wichtigste Engpass für die Erdöl- und Flüssigerdgas-Exporte. Rund ein Fünftel der weltweiten Erdöl- und Flüssigerdgas-Transporte passieren diese Meerenge – so die Zahlen aus dem Jahre 2024. Das verleiht ihr eine entscheidende Bedeutung für die globale Energieversorgung. Jede Störung kann erhebliche Ölpreisschwankungen und Auswirkungen auf die Weltwirtschaft zur Folge haben. Bandar Abbas am Nordufer der Straße von Hormus ist der größte iranische Hafen und einer der Hauptstützpunkte der iranischen Marine. Die Straße von Hormus liegt zwischen einer Einbuchtung der Küste Irans im Norden und der aus Arabien vorspringenden Halbinsel Musandam im Süden, die zum Oman gehört. Der Golf von Oman ist der nordwestliche Arm des Arabischen Meeres und gehört zum Indischen Ozean. Die Straße von Hormus ist an der schmalsten Stelle zwischen den gegenüberliegenden Festlandsküsten 55 Kilometer (30 Seemeilen) breit. Die engste Stelle zwischen den Inseln Larak (Iran) und Great Quoin, Salāma (Oman) misst sogar nur etwa 38 Kilometer (20 Seemeilen).
Wie in den eben verlinkten Artikel auch zu lesen ist, wurden wohl von der iranischen Revolutionsgarden die Durchfahrten der Schiffe bei der Straße von Hormus eingeschränkt. Die Besatzungen würden aufgefordert, die Maschinen zu stoppen und sich auf ein mögliches Entern vorzubereiten, hieß es.
--> Neue Raketentaktik des Iran bringt die Kriegsplanungen der USA und Israels durcheinander
Der Iran hat seine Raketenstrategie nach dem Krieg im Juni 2025 dramatisch überarbeitet.
. Sofortige Vergeltungsmaßnahmen: Anstatt Tage oder sogar Stunden zu warten, begann die IRGC sofort mit Gegenangriffen . innerhalb von einigen Minuten!
- Regionweite Angriffe an mehreren Fronten: Umfangreiche Raketen- und Drohnenangriffe auf 27 US-Stützpunkte
- Uhrwerkartiger Abschuss: Anstatt vorwiegend nachts Schwärme von Raketen und Drohnen abzufeuern, ist der Iran zu einem 24-Stunden-Dauerbeschuss übergegangen, der darauf abzielt, die Verteidigung des Feindes physisch und psychisch zu zermürben und Schock unter den regionalen Verbündeten der USA zu verbreiten. Dies scheint wohl auch gut zu funktionieren, da die Arabische Liga bereits alle beteiligten Parteien aufforderten auf eine Deeskalation hinzuarbeiten.
- Überwältigte Verteidigung: Der Iran verfolgt die Strategie langsamere Raketen, die die feindliche Luftabwehr beschäftigen, mit Hyperschallraketen gegen vorrangige Ziele zu kombinieren.
- Angriffe auf Städte: Bei anderen Kriegen hatte der Iran oftmals über die Israelischen Medien vorher gewarnt, wo sie als nächstes angreifen werden. Dieses mal aber ist diese Vorgehensweise nicht zu beobachten. Bedenkt man, dass USA und Israel die iranischen Führung enthauptet haben, ihre Familienangehörigen betötet haben, eine Mädchenschule angegriffen haben, usw., kann man nachvollziehen, dass der Iran dieses mal nicht ganz so fair ist.
. Präzise Angriffe auf Städte; siehe Dubai, etc.
- Dezentrale Ausführung: das Tempo und die Heftigkeit der iranischen Vergeltungsmaßnahmen; offenbar war der Iran dieses mal genau vorbereitet
Am späten Nachmittag bestätigte der Iran die Ermordung des ehemaligen Präsidenten (Regierungschefs) Mahmoud Ahmadinejad durch einen gezielten Angriff auf sein Haus. Offenbar will die USA und Israel einfach alle Politiker ermorden, damit es keine Nachfolger mehr geben kann..?
Eine iranische Hyperschall-Rakete drang in den unterirdischen Schutzraum in Beit Shemesh ein. Die illegale Siedlung im widerrechtlich besetzten Teil Jerusalems, hat also offenbar erhebliche militärische Bedeutung und wurde ganz präzise getroffen. Es gibt mindestens 10 Tote.
Währenddessene kam es im Golf zu einem Stillstand des Seeverkehrs. Über 150 Schiffe, darunter auch solche, die Rohöl und Flüssigerdgas transportieren, sind auf beiden Seiten der Straße von Hormus vor Anker gegangen. Diese Tanker befinden sich derzeit in offenen Gewässern vor den Küsten des Irak, Saudi-Arabiens und Katars, während die Eskalation in der Region weitergeht.
--> Ali Larijani, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, richtete in einem Beitrag auf X eine Botschaft an die Länder der Region:
Zitat (auf Deutsch übersetzt):
An die Länder der Region: Wir beabsichtigen nicht, Sie anzugreifen. Sollten jedoch Stützpunkte in Ihren Ländern gegen uns eingesetzt werden und die Vereinigten Staaten Operationen in der Region durchführen, die sich auf diese Streitkräfte stützen, werden wir diese Stützpunkte angreifen. Diese Stützpunkte befinden sich nicht auf dem Territorium dieser Länder, sondern auf amerikanischem Territorium.
--> Weitere iranische Angriffe
Gegen Nachmittag folgt ein Iranischer Angriff auf den Hafen von Zayed, Abu Dhabi (Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emiraten), und hat dem dortigen französischen Marinestützpunkt gegolten.
Weiter wurde das Gebäude der israelischen Botschaft in Abu Dhabi angegriffen.
Auch griff eine iranische Shahed-136-Drohne eine Ölplattform der Vereinigten Arabischen Emirate im Persischen Golf an.
Aber auch die Gegenseite (US-amerikanisch-israelische Angriffe) gehen gegen Teheran weiter vor
--> Trump sagt, die iranischen Führer wollen wieder verhandeln.
Trump erklärt gegenüber "The Atlantic", dass die iranischen Führer die Verhandlungen wieder aufnehmen wollen.
"Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, mit ihnen zu reden, also werde ich mit ihnen reden. Sie hätten das schon früher tun sollen. Sie hätten schon früher etwas sehr Praktisches und Leichtes tun sollen. Sie haben zu lange gewartet", sagte Trump mir in einem Telefonat aus seinem Mar-a-Lago-Club kurz vor 9:30 Uhr [US-Zeit] morgens.
Serbien berichtete, dass die Botschaft des Landes in Teheran durch US-amerikanische und israelische Angriffe beschädigt wurde und die Mitarbeiter der Botschaft nach Aserbaidschan evakuiert werden.
--> Erneute Trauerfeier für Khamenei
Jetzt auch in Beirut. Er war auch für viele Libanesen das geistliche Oberhaupt.
--> Straße von Hormus nicht komplett geschlossen
Erst hieß es, die Straße von Hormus sei nicht geschlossen, jetzt nur für US/GB Tanker geschlossen, aber nicht vermint, Tanker, die nicht den Anweisungen folgen werden beschossen.
--> Gegen Abend wurde Teheran wieder angegriffen
Angriffe in Teheran richten sich nun gegen Polizeistationen und Medien, darunter IRIB, den Hauptsitz des iranischen Staatsfernsehens. Offenbar versuchen USA und Israel den staatlichen Rundfunk zu zerstören, damit keine Nachrichten mehr durchdringen können.
--> Ölpreise beginnen zu steigen
Der Ölpreis stieg ab heute, aufgrund des Iran-Konflikts, um 10 % und könnte laut Analysten auf 100 Dollar pro Barrel steigen. Davor lagen die Preise bei 60 bis 63 Dollar pro Fass, Jetzt stehen wir bei 70 bis 80, Tendenz steigend.
Was man in diesen Zusammenhang wissen sollte: Hohe Ölpreise sind ein Vorbote hoher Inflation. Wenn der Ölpreis steigt, dann steigen auch die Lebenserhaltungskosten. Somit ist dies nicht nur ein Krieg, der die Kriegsparteien betrifft, sondern indirekt hat der Krieg somit eine Auswirkung auf auf uns allen!.
Etwa ein Fünftel des weltweiten Öls und ein signifikanter Teil des Flüssigerdgases muss nämlich durch die Straße von Hormuz transportiert werden. Analysten prognostizieren, dass eine anhaltende Störung die Preise über 100 US-Dollar pro Barrel treiben könnte, mit praktisch sofortigen Steigerungen auf 80 Dollar.
Bereits jetzt haben große Ölkonzerne Lieferungen eingestellt, was zu Engpässen und höheren Preisen an den Märkten führt. Eine vollständige Blockade könnte die Preise sogar verdoppeln, von aktuell um die 70 Dollar auf über 120 Dollar. Das führt absehbar zu höheren Benzinpreisen, Inflation und potenziell einer globalen Rezession.
--> Israel greift nun auch vermehrt zivile Ziele an.
Israel ist mittlerweile dazu übergegangen Spitäler im Iran anzugreifen und offenbar auch Wohnhäuser, Polizeistationen und ähnliches. Jedenfalls steigen die Todeszahlen von Zivilisten.
--> Fazit gegen Ende des 2. Tages
Soo.. das war also nun der zweite Tag (1. März) seit Beginn der Krieges.
Fassen wir also kurz zusammen:
Die Straße von Hormus ist zwar offen, aber nur für Schiffe, welchen vom Iran die Durchfahrt erlaubt wird. Sollten die USA und Israel nun versuchen, in der Straße von Hormus gegen die iranische Marine vorzugehen, kommt sie in die Reichweite der Küstenbatterien und "Mosquito-Flotte" mit Anti-Schiff-Raketen. Was dann auch zur Verminung und totalen Sperrung der Straße von Hormus führen könnte. Was die USA vermutlich provozieren wollen, um den Krieg zu globalisieren. Die Kosten des Krieges für die USA steigen stündlich. Eine iranische Drohne habe wohl eine Frühwarnradarastation zerstört, die eine Milliarde US-Dollar kostet. Während Satellitenbilder es angeblich bestätigen, dementieren die USA größere Schäden.
Schäden in Israel
Offiziell werden alle iranische Vergeltungs-Angriffe gegen Israel abgefangen. Aber die Krankenhäuser meldeten 486 verletzte auf Grund von Angriffen. Die Zahl von Todesopfern ist unbekannt, unterliegt der israelischen Zensur.
Der Regime-Change wird wohl nicht stattfinden. Niemand weiß, wie gut der Iran, darauf vorbereitet ist. Aber bekannt ist, dass die sehr teuren US-Abfangraketen nun mal endlich sind. Daher besteht die große Befürchtung, dass nach Aufbrauchen konventioneller Raketen Israel zu Kernwaffen greifen könnte.
2. März 2026
Die ersten zwei Tage haben bereits Schäden von mehreren Milliarden Dollar verursacht - sowohl im Iran als auch bei USA und Israel. Doch ein Regime-Change, wird wohl erst einmal nicht stattfinden.
Niemand weiß genau, wie viele Raketen der Iran wirklich hat, und wie seine Nachschubmöglichkeiten und Produktionsfähigkeiten sind. Aber das Militär kündigte an, noch weitere, neuere Raketen demnächst zum Einsatz zu bringen, die weitere Überraschungen bereiten würden
Viele Stimmen aus dem Globalen Süden verurteilen die Tötung des iranischen Supreme Leaders Ayatollah Ali Khamenei als Verletzung des Völkerrechts und fordern eine sofortige Deeskalation, um eine breitere Katastrophe zu vermeiden, die vor allem ärmere Nationen trifft.
US- und israelische Streitkräfte haben in der Nacht zum 2. März weitere Hunderte von Zielen in Teheran, Isfahan, Karaj und anderen Städten bombardiert, darunter Militärbasen, Raketenanlagen und das Hauptquartier der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC). Berichte sprechen von mindestens 72 dokumentierten Vorfällen in 20 Provinzen, mit einem Fokus auf Teheran. Zivile Opfer werden mit über 300 Toten (einschließlich 100 Kinder in einer Schule in Minab) und 900 Verletzten angegeben.
Und hier ging dann die Diskussion los, ob der Angriff auf den Iran gegen das Völkerrecht verstößt?
Nun, dazu muss man erst einmal wissen, was das Völkerrecht eigentlich ist.
Dazu zitiere ich mal eben von der Seite juraforum.de
Das Völkerrecht beschreibt sich als überstaatliche Rechtsordnung. Das Wort ist eine sogenannte Lehnübersetzung aus der lateinischen Sprache und stammt vom 'ius gentum', dem 'Recht der Völker'. Die Regeln und Prinzipien dieser Rechtsordnung sind gedacht, um die Beziehungen der einzelnen Staaten, oft im Rechtsgebrauch auch 'Völkerrechtssubjekte' genannt, zu optimieren, wobei heute das Prinzip der Gleichrangigkeit angewendet wird.
Also vereinfacht gesagt, geht es im Völkerrecht fast ausschließlich um das Verhältnis von Staaten zueinander.
Nebenbei geht es auch um das Entstehen, Bestehen und Erlöschen von Staaten.
Das Völkerrecht ist zusammenfassend das Recht, das sich zusammenschließende Staaten geben. Es ist quasi eine überstaatliche Rechtsordnung. Es spielt eine zentrale Rolle, wenn es um Themen wie wirtschaftliche oder soziale Entwicklung sowie den Weltfrieden auf internationaler Ebene geht. Ein wichtiger Anwendungsfall ist zudem die Umsetzung der internationalen Sicherheit. Ebenfalls von immerwährender Aktualität sind die Menschenrechte, die im Völkerrecht eine hohe Stellung innehaben.
Staaten schließen sich in der Regel dann zu einer Gemeinschaft zusammen, wenn sie gemeinsame Interessen durchsetzen möchten und die Prozesse untereinander optimieren wollen. Diese Gemeinschaft wird Völkerrechtsgemeinschaft genannt. In diesem Zusammenhang werden Staaten oft auch als sogenannte Völkerrechtssubjekte bezeichnet.
All die Staaten haben also untereinander Regel für sich aufgestellt. Diese haben sie als Völkerrecht benannt.
Das Völkerrecht ist unterteilt in Friedensrecht und Kriegsrecht. Sie beinhalten Rechte und Pflichten, die die Staaten zu Kriegszeiten bzw. zu Friedenszeiten haben. Es werden diejenigen Umstände beschrieben, die militärische Gewalt zulassen oder nicht zulassen.
Die Charta der Vereinten Nationen (UN-Charta) ist der Gründungsvertrag der Vereinten Nationen (United Nations). Ihre universellen Ziele und Grundsätze bilden die Verfassung der Staatengemeinschaft, zu der sich alle inzwischen 193 Mitgliedstaaten bekennen.
Sie wurde am 26. Juni 1945 in San Francisco am Ende der Konferenz der Vereinten Nationen für internationale Organisation unterzeichnet und trat am 24. Oktober 1945 in Kraft. Das Statut des Internationalen Gerichtshofs ist ein wesentlicher Bestandteil der Charta.
Einige Völkerrechtler, z.B. von der Universität Göttingen, sehen durch den Angriff Israels und der USA auf den Iran diese Charta verletzt. Sie bewerteten die Militärschläge als Verstoß gegen das Gewaltverbot der Charta, denn Artikel 2 verbietet den 192 Mitgliedsstaaten die Androhung oder Anwendung von Gewalt.
Denn Experten zufolge sind Ausnahmen vom Gewaltverbot eng begrenzt. Als mögliche Rechtfertigung nennen sie, dass der UN-Sicherheitsrat unter Kapitel 7 der Charta zum Einsatz von Gewalt ermächtigt sowie das Recht auf Selbstverteidigung.
Die Selbstverteidigung ist in Artikel 51 verankert und besagt:
"Diese Charta beeinträchtigt im Falle eines bewaffneten Angriffs gegen ein Mitglied der Vereinten Nationen keineswegs das naturgegebene Recht zur individuellen oder kollektiven Selbstverteidigung, bis der Sicherheitsrat die zur Wahrung des Weltfriedens und der internationalen Sicherheit erforderlichen Maßnahmen getroffen hat."
Auf dieses Selbstverteidigungsrecht berufen sich Israel und die USA. Israels Armee spricht dabei von einem "Präventivschlag“. Nun, zwar ist es so, dass ein Staat natürlich nicht darauf warten muss, bis er angegriffen wird und Schaden entstanden ist, doch auch in diesem Fall gibt es international anerkannte Regeln.
Der Staat, gegen den sich die Gewalt richtet, müsse zum Angriff in der Lage sein und dieser müsse unmittelbar bevorstehen. Nur wenn also der Militärschlag die letzte Möglichkeit sei, einen Angriff auf das eigene Land zu verhindern, sei das Vorgehen vom Selbstverteidigungsrecht gedeckt. Aus Sicht der Völkerrechtler war dies im Falle der Luftangriffe gegen den Iran aber nicht gegeben
Hier noch zwei weitere Erklärungen von Völkerrechtlern aus den offiziellen Medien.
Das Völkerrecht legt weiterhin Mindeststandards in Bereichen wie den Menschenrechten, dem Umweltschutzrecht oder dem Schutz von Kulturgütern fest. Letzteres umfasst etwa Regelungen gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern sowie deren Schutz vor Zerstörung. Auch der Umgang mit der Zivilbevölkerung und Kriegsgefangenen ist durch völkerrechtliche Normen geregelt.
Sie sehen also, dieses Vorgehen von USA und Israel geht ganz klar gegen das Völkerrecht!
Wie bei den zweiten Beitrag auch gesagt, geschehen auch an vielen anderen Stellen hier auf der Welt Völkerrechtsbrüche. Insofern haben wir also ein Problem, dass sich an diesen Gesetzen an vielen Stellen gar nicht gehalten wird, oder versucht wird, das Vorgehen so umzuformulieren, dass es scheinbar angeblich doch wieder passt.
Somit stellt sich die Frage: Was bringen diese Rechte und Regeln, wenn sich nicht wirklich immer daran gehalten wird?
Naja, das ist ein Problem. Scheinbar gibt es keine übergeordnete Anwärter oder eine zentrale Instanz, die die Einhaltung des Völkerrechts weltweit durchsetzen kann. Die Wirksamkeit des Völkerrechts hängt somit stark von der freiwilligen Anerkennung und Umsetzung durch die einzelnen Staaten ab.
Dennoch aber ist es wichtig, völkerrechtswidriges Verhalten klar zu benennen und aufzuzeigen. Denn wer weiß, irgendwann könnte es vielleicht doch mal wichtig sein. Denn immerhin gibt es ja z.B. das Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag. Seine Zuständigkeit umfasst die vier Kernverbrechen des Völkerstrafrechts, nämlich Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Verbrechen der Aggression und Kriegsverbrechen,
Der IStGH wird von derzeit 125 Vertragsstaaten unterstützt, darunter alle Staaten der Europäischen Union. Jedoch, Länder wie China, Indien, die Vereinigten Staaten, Russland, die Türkei und Israel haben das Römische Statut (juristische Grundlage für das IStGH) damals entweder gar nicht unterzeichnet, das Abkommen nach der Unterzeichnung nicht ratifiziert oder ihre Unterschrift zurückgezogen.
Der Gerichtshof kann nur über Individuen und nicht über Staaten zu Gericht sitzen. Damit wird natürlichen Personen bei ihm eine völkerrechtlich ungewöhnliche, beschränkte Völkerrechtssubjektivität zuteil. Der IStGH ist eine Internationale Organisation im völkerrechtlichen Sinn, aber kein Teil der Vereinten Nationen. Die Beziehung des IStGH zu den Vereinten Nationen ist in einem sogenannten "Kooperationsabkommen" geregelt. Er wird entweder aufgrund der Unterbreitung einer Situation an den Gerichtshof durch einen Vertragsstaat, einer Verweisung durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen oder aufgrund eigener Initiative des Anklägers tätig.
Tja, also ist es nicht so einfach, einzelne Personen, die daran beteiligt sind, vor den Gerichtshof in Den Haag zu stellen.
Was ich mir aber vorstellen könnte: Wenn irgendwann mal einer von den "oberen Leuten" aus irgendein Grund von den "Leuten GANZ oben" nicht mehr benötigt wird, und vielleicht sogar eher im Wege steht, dann könnte derjenige möglicherweise sogar dann als Kriegsverbrecher hingestellt und teilweise verurteilt werden. Quasi so ähnlich wie ein Epstein, der für eine bestimmten Grund öffentlich zur Schau gestellt und "geopfert" wurde, um ihn dann hinterher auch noch zu ermorden. Ja, möglicherweise wurde er - wahrscheinlich von irgendeinen Geheimdienst - ermordet. Naja, gut. Aber das ist ein anderes Thema.
Kommen wir nun zurück zur Chronologie des Iran-Krieges.
Was geschah nun weiterhin am 2. März 2026?
Nun, der Iran hat 40 Tage Trauer ausgerufen und die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) übernimmt die Kontrolle. US-Präsident Trump kündigte an, die Angriffe fortzusetzen, bis die Ziele (z. B. Zerstörung nuklearer und Raketenprogramme) erreicht sind, und erwähnte mögliche Verhandlungen. Angeblich habe man ihn aus dem Iran kontaktiert. Russland und China verurteilen die Aktionen scharf; die EU fordert Deeskalation. Proteste gegen US-Botschaften in Ländern wie Pakistan und Indien eskalieren.
Es wird von den Globalen Süden kritisiert, dass westliche Mächte Regimewechsel anstreben, ohne die Folgen für benachbarte Länder zu bedenken, was zu Flüchtlingsströmen und wirtschaftlichem Kollaps von Ländern führen könnte. Denn nicht die reichen westlichen Industrieländer werden hauptsächlich von Flüchtlingsströmen belastet, sondern die sowieso armen Nachbarländer der vom Westen bombardierten Staaten.
Die Washington Post meldet: Die Stimmung im Pentagon sei "angespannt und paranoid". Die Führungsriege des Pentagons befürchtet, dass die USA ihre Luftverteidigungsbestände aufbrauchen werden und der Konflikt "außer Kontrolle geraten" wird. Genau davor hatte der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs des Pentagons, Dan Caine, letzte Woche gewarnt. Und genau davor warnen auch China und andere Länder des Globalen Südens.
--> Iranische Angriffe
Eine Iranische Rakete schlägt in Zentralisrael ein, Rettungskräfte eilen zum Ort des Geschehens.
Die Luftabwehr Bahrains ist derzeit nicht vorhanden. Die iranischen Angriffe halten weiter an.
Auch die Kuwaits ist stark dezimiert. Das kuwaitische Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass heute Morgen mehrere US-Kampfflugzeuge abgestürzt sind, aber alle Besatzungsmitglieder überlebt haben.
Das iranische TV meldete: "Vor wenigen Augenblicken bestätigte das Hauptquartier von Khatam Al-Anbiyaa, dass ein amerikanischer F-15-Kampfflugzeug von der iranischen Luftabwehr an der Grenze zwischen Kuwait und dem Irak abgeschossen wurde."
Die iranische Luftwaffe ist in der Luft und patrouilliert über Teheran. MiG-29- und Yak-130-Kampfflugzeuge sind dabei im Einsatz.
Eine Drohne griff die Landebahn einer britischen Basis auf Zypern an, berichtete Sky News unter Berufung auf die britische Außenministerin Yvette Cooper.
In Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten kam es laut Angaben des Unternehmens zu Störungen der Cloud-Dienste von Amazon aufgrund von Stromproblemen, nachdem "Objekte " auf ein Rechenzentrum gefallen waren.
Zitat:
Amazons Cloud-Dienst AWS ist seit Sonntag im Nahen Osten gestört, nachdem "Objekte ein Rechenzentrum" in den Vereinigten Arabischen Emiraten getroffen und ein Feuer ausgelöst haben. Das hat der US-Konzern mitgeteilt
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Unklar ist derweil, um welche Art Objekt es geht. Angesichts der Geschehnisse vom Wochenende liegt es nahe, dass es sich um eine Rakete oder Drohne aus dem Iran gehandelt haben könnte. Seit Israel und die USA die Islamische Republik am Samstag angegriffen haben - und dabei unter anderem das Staatsoberhaupt Ali Chamenei getötet haben . greift der Iran Ziele in der ganzen Region an.
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Die Störung hatte demnach nicht nur lokal Auswirkungen. Stunden später folgte der Hinweis auf die Ursache und die Ankündigung, dass das Problem noch Stunden bestehen könnte. Inzwischen können Nutzer und Nutzerinnen das Rechenzentrum meiden, aber wann es wieder in Betrieb genommen werden soll, ist unklar. Noch sind zahlreiche Dienste betroffen.
Scharen von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und amerikanischen Militärflugzeugen fliegen über Dubai, starten und fliehen aus den Emiraten.
--> Israel
Israel hat ein Wohngebiet in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Angeblich ein gezielter Mordanschlag auf einen hochrangigen Hisbollah-Führer.
Analysten von Goldman Sachs sagen voraus, dass sich die Erdgaspreise in Europa mehr als verdoppeln könnten, wenn der Transport durch die Straße von Hormus für mindestens einen Monat unterbrochen würde.
--> Flüssigerdgas: Produktion eingestellt!
Katar stellt aufgrund iranischer Angriffe die gesamte Produktion und den Export von Flüssigerdgas (LNG) ein. Der Gaspreis in Europa ist um 50 % gestiegen!
Katar ist ein Schwergewicht der globalen Flüssiggasversorgung. Der Iran nimmt die LNG-Anlagen des Emirats nach den amerikanisch-israelischen Attacken ins Visier. Offenbar mit Erfolg: Die Produktion steht still, der Gaspreis in Europa explodiert - obwohl Deutschland nicht zu den Kunden gehört.
Der europäische Gaspreis ist nach iranischen Angriffen auf zwei Flüssiggasanlagen in Katar deutlich angestiegen. Der als Referenzwert betrachtete niederländische Gaskontrakt TTF schoss am Mittag um mehr als 50 Prozent nach oben und notierte zeitweise auf dem Jahreshoch von 47,70 Euro pro Megawattstunde.
Der katarische Staatskonzern Qatar Energy hatte zuvor angekündigt, die Produktion von Flüssigerdgas (LNG) in der weltweit größten Exportanlage in Ras Laffan an der katarischen Nordküste einzustellen. Auch in der Anlage Mesaieed südlich der Hauptstadt Doha wird demnach vorerst kein LNG hergestellt.
Laut dem katarischen Verteidigungsministerium wurden beide Anlagen zum Ziel iranischer Drohnenangriffe. In einem Fall soll ein Wassertank getroffen worden sein, wie es heißt. Es habe keine Opfer gegeben.
Katar gehört weltweit zu den wichtigsten LNG-Lieferanten. Qatar Energy ist für rund 20 Prozent der weltweiten LNG-Versorgung verantwortlich.
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Zwar beliefert Katar mit seinem Flüssiggas vorwiegend asiatische Länder. Jedoch kann jede Unterbrechung der Exporte einen steigenden Wettbewerb um alternative Lieferungen verursachen und damit die Preise weltweit, einschließlich in Europa, in die Höhe treiben - ähnlich, wie es 2022 nach dem russischen Angriff auf die Ukraine passierte.
Seit den Angriffen Washingtons und Israels auf den Iran sind am Wochenende fünfzehn US-Flugzeuge von den Stützpunkten Rota und Moron in Südspanien gestartet. Außenminister Jose Manuel Albares erklärte, Spanien werde nicht zulassen, dass seine gemeinsam betriebenen Stützpunkte, die unter spanischer Souveränität stehen, für Angriffe auf den Iran genutzt werden, die Madrid öffentlich verurteilt hat.
Zitat:
Spaniens sozialistischer Ministerpräsident Pedro Sánchez hat die "einseitige Militäraktion" der USA und Israels gegen den Iran unmissverständlich verurteilt und gewarnt, dass diese zu einer „feindseligeren und unsichereren internationalen Ordnung“ beitrage. Seine Regierung bekräftigte diese Kritik durch die Weigerung, den USA die Nutzung der Stützpunkte in Rota und Morón für die laufenden Angriffe gegen den Iran zu gestatten.
--> Mehrere US-Stützpunkte in Bahrain angegriffen
Bahrain hatte die zentrale Flottenbasis der USA im Golf von Persien beheimatet. Insgesamt scheint die militärische Präsenz der USA im Golf, aber auch im Irak ziemlich weitgehend zerstört zu sein.
--> Der Iran schlägt ohne Unterbrechung 24 Stunden zurück gegen Israel und die US-Basen.
Genau das hatten Sie ja vorher gesagt, dass sie im Fall eines Angriffes ständig zurückschlagen werden.
Sie erklären, dass der Krieg erst endet, wenn die USA die Region verlassen. Hier könnte Trump sein Versprechen wahr machen, seine Soldaten nach Hause zu schicken, wenn sie die Region verlassen würden. Aber möglicherweise steht Trump unter die Kontrolle von Israel, und kann daher nicht so einfach aufhören.
--> Angriffe gegen Aramco (Saudi-Arabien)
Der Iran bestreitet, gezielt gegen Aramco vorgegangen sein. Es wurden ausschließlich US-Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Allerdings wurde eine Ölanlage stark beschädigt, wobei die Vermutung lautet, dass es eine abgeschossene Rakete des Iran war. Der Iran versucht die arabischen Staaten davon abzuhalten, aktiv in den Krieg einzugreifen, indem das Land ausdrücklich bedauert, wenn Raketen Kollateralschäden auslösen, z.B. weil sie von der US-Luftabwehr abgeschossen werden.
--> US-Luftangriffe tief im Iran
US-B-1-Bomber haben Ziele tief im iranischen Inland angegriffen, um die ballistischen Raketenfähigkeiten des Irans zu schwächen. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte, dass diese Schläge auf Präsident Trumps Anweisung erfolgten, um "ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichzumachen!. Ähnliche Berichte sprechen von massiven Explosionen in Teheran und anderen Städten.
--> Iranische Gegenangriffe
Der Iran hat neue Wellen von Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Basen in der Golfregion gestartet, darunter in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien, den VAE und Qatar. Ein US-Marinestützpunkt in Bahrain wurde hart getroffen. Qatar meldete, dass seine Luftwaffe zwei iranische Su-24-Kampfflugzeuge, sieben ballistische Raketen und fünf Drohnen abgeschossen hat. Allerdings wurden Bilder von 4 US-Piloten verbreitet, die sich aus brennenden Flugzeugen gerettet hatten. Es ist unklar, ob diese Flugzeuge durch friendly fire oder aus anderen Gründen zerstört wurden. Explosionen wurden auch in Städten wie Dubai, Abu Dhabi und Doha gemeldet.
Die schiitische Hisbollah-Miliz im Libanon hat Israel mit Raketen angegriffen - das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe 2024. Israel reagierte mit Luftangriffen. Im Libanon gibt es mehr als 30 Tote und zahlreiche Verletzte.
Der Konflikt im Nahen Osten weitet sich aus. Die libanesische Hisbollah-Miliz beschoss in der Nacht Israel mit Raketen. Es ist das erste Mal seit Beginn einer Waffenruhe im November 2024, dass die vom Iran unterstützte Schiiten-Miliz Israel mit Raketen angreift. Die Hisbollah begründete dies mit der Tötung des geistlichen Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, bei einem israelischen Luftangriff am Samstag in Teheran.
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Als Reaktion auf den Raketenbeschuss durch die Hisbollah griff die israelische Armee Ziele im Libanon an. Unter anderem wurden Häuser in der Hauptstadt Beirut getroffen. Dabei seien ranghohe Mitglieder der Miliz getroffen worden, hieß es von der Armee.
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Tote und Verletzte im Libanon
Nach libanesischen Angaben wurden bei den israelischen Angriffen mindestens 31 Menschen getötet. Weitere 149 seien verletzt worden. Die meisten Toten habe es im Süden des Landes gegeben.
Israel hatte die Bevölkerung zur Evakuierung von fast 50 Städten und Dörfern im Libanon aufgerufen. Zivilisten im Osten und Süden des Landes sollten ihre Häuser verlassen und sich mindestens einen Kilometer von den Dörfern entfernt in offene Gebiete bewegen. Auf Bildern von Nachrichtenagenturen aus der Nacht sind lange Autoschlangen zu sehen, die Beirut verlassen.
--> Fazit gegen Ende des 3. Tages (2. März)
Opfer und Schäden
Der Iranische Rote Halbmond berichtet von über 550 Toten durch die Angriffe, darunter Zivilisten. Vermutlick sind es aber wohl mehr, da alleine in einer von Raketen getroffenen Mädchenschule über 150 Kinder starben. Vier US-Soldaten sind bisher getötet worden, der jüngste in Kuwait. In Kuwait gab es 19 Verletzte durch iranische Angriffe.
Politische und diplomatische Entwicklungen
Präsident Trump warnte in Interviews, dass eine "große Welle" von Angriffen bevorstehe und der Krieg 4-5 Wochen dauern könnte, möglicherweise länger.
US-Präsident Donald Trump hat weitere Angriffe auf den Iran angekündigt. Dem CNN-Journalisten Jake Tapper sagte er in einem Telefoninterview: "Wir prügeln die Kacke aus ihnen heraus. Ich denke, es läuft sehr gut. Sehr mächtig." Trump weiter: "Dabei haben wir noch nicht mal richtig angefangen. Die große Welle ist noch nicht passiert. Die kommt erst noch."
Weiterhin schloss er auch nicht aus (wie im Artikel zu lesen), Bodentruppen in den Iran zu schicken, falls nötig. Zudem betonte Trump erneut die Bedrohungslage durch das iranische Atomprogramm. Sein Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, der Krieg ziele nicht auf Regimewechsel ab. Die Iraner hätten ihm in den Verhandlungen "nicht gegeben, was wir wollten. Hätten sie mal."
Wirtschaftliche Auswirkungen
Die Straße von Hormus gilt als "extreme Gefahrenzone". Die Flüssiggas-Produktion ist gestoppt. Ölpreise steigen stark, mit Angriffen auf Tanker und Raffinerien.
Zitat:
Die Öl- und Gaspreise sind infolge der militärischen Eskalation im Nahen Osten deutlich gestiegen. In der Nacht zum Montag legten die Werte für Brent-Öl und Rohöl aus den USA zum Handelsstart um mehr als zehn Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag zu. Der Preis für Brent-Öl lag zeitweise bei 82,37 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und erreichte damit den höchsten Stand seit Juli 2024. Für US-Öl wurden zum Handelsbeginn 75,33 Dollar verlangt, der höchste Stand seit Juni 2025.
Im weiteren Handelsverlauf pendelten sich die Preise wieder etwas niedriger ein, lagen aber immer noch knapp acht Prozent höher als zuletzt.
Auch die Gaspreise in Europa zogen spürbar an. Der als Referenzwert geltende niederländische TTF-Gaskontrakt stieg bis Montagmittag auf 47,935 Euro pro Megawattstunde – ein Plus von fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorhandelstag. Die Nachricht des großen staatlichen Exporteurs QatarEnergy, die Flüssiggas-Produktion (LNG) zu stoppen, hatte den Preisanstieg angetrieben.
(..)
Verbraucher treffen die Preissteigerungen in der Regel nicht direkt: Wegen langfristiger Kontrakte dauert es üblicherweise, bis Energieversorger Preisänderungen im Großhandel an Privatkunden weitergeben.
An den deutschen Tankstellen sind die Folgen des Energiepreisschocks bereits spürbar. Laut dem ADAC stiegen die Preise für E10 und Diesel bis Montagnachmittag um sieben bis acht Cent pro Liter seit Freitag
..das war nun auch der 3. Tag des Kriegs. Alle Warnungen, die gegen einen Angriffskrieg der USA ausgesprochen worden waren, haben sich bisher bewahrheitet. Es war abzusehen, dass dies nicht gut ausgehen konnte. Der Iran blutet und leidet. Aber das Land geht nicht auf die Knie, obwohl die USA und Israel zwar Zerstörungen erreichen, aber selbst auch schwere Schläge einstecken müssen. Und es sieht auch nicht danach aus, dass es bei diesem Krieg wirklich um ein Regime-Wechsel geht, bzw. ob dieses angeblichen Ziel überhaupt erreichbar ist. Vielmehr scheint es um ganz andere Dinge zu gehen. Einiges dazu hatte ich ja bereits in den letzten Artikel gesagt.
Und was die Ölpreis-Entwicklung angeht, werden ich in den nächsten Artikel genauer darauf eingehen, da dieser Umstand ja erst einige Tage nach Kriegsbeginn deutlicher stattgefunden hat. Und dann schauen wir uns auch noch mal genauer an, ob die Preiserhöhung wirklich nur wegen des Krieges geschehen sind. Ja, das die Flüssiggas-Produktion gestoppt wurde, ist sicherlich auch ein wichtiger Grund. Aber wer weiß, vielleicht gibt es ja noch weitere Gründe. Schauen wir mal.
Ja dann... bis zum nächsten Iran-Krieg-Artikel!
Herzlichst,
Sascha Markantelli
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