Sascha's Blog


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  • Montag, der 17. August 2026


  • Halli Hallo! Ich bin aus dem Sommerloch zurückgekehrt! :-)

    Es war ein bisschen warm zwischendurch, oder?

    Logisch, wir haben ja auch Sommer. Da ist das nun mal so.

    Ja gut, es muss ja nicht gleich 38 Grad werden. Aber naja.


    Doch bevor ich auf das Thema des Tages eingehe, lassen Sie uns ganz kurz zurück blicken, zur gescheiterten Fußball-WM.

    Ich hatte ja vor dem Finale (am 3. Juli) eine Voraussage gemacht - und die ging ja so:


    Zitat von mir:
    Meine Voraussage:
    "Irgendeine Mannschaft, die ADIDAS als Sponsor auf ihre Kleidung hat, wird gewinnen!


    Tja, und was soll ich sagen? Ich hatte recht! ADIDAS hat mal wieder gewonnen!

    Wie fast immer!

    Spanien hat gewonnen, und Spanien hatte als Sponsor "ADIDAS".

    Die andere Mannschaft - Argentinien - hatte auch "ADIDAS" als Sponsor.

    Also konnte ja nur ADIDAS gewinnen! :-)

    Tja..

    Übrigens habe ich vor dem Finale noch nicht mitbekommen, dass ADIDAS ihr Symbol geändert hatte. Sie haben ja wieder das Symbol genommen, welches Sie früher auch mal hatten. Das wusste ich erst gar nicht. Deswegen wusste ich auch nicht wer dieser ominöser Sponsor mit "dem komischen Symbol" sein soll. Es sind ja immer nur die 3 bekannten Schuh-Hersteller: ADIDAS, Nike und Puma.
    Joa, und dann habe ich erfahren, dass sich hinter diesem Symbol genau dieser bekannte Hersteller verbirgt.

    Naja... also haben sie wieder alles dafür getan, dass sie die "große Kohle" einstecken konnten!

    Tja.. überhaupt scheint vieles bei dieser WM sehr komisch gelaufen zu sein. Ich habe mich zwar nicht ganz so intensiv damit beschäftigt, aber was ich so am Rande mitbekommen habe. war schon wieder etwas seltsam.

    Naja, aber sei es drum. Dieses Thema ist nun erledigt.


    Und was auch erledigt ist, aber im positiven Sinne, sind meine neuen Updates hier auf meiner Homepage! :-)

    Ich habe..

    - .. 5 Rezepte hoch geladen! Rezepte, die ich in den letzten Wochen zubereitet habe!

    - .. das Hanta-Virus-Thema angefangen zu schreiben! Es hat schon einiges an Form angenommen!
    Was genau ich geschrieben habe, und wie es weiter gehen soll, das lesen Sie am besten in der entsprechenden Einleitung zu diesem Thema!
    Ich sage nur so viel an dieser Stelle: Es wird endlich mal Zeit mit diesen Virus-Thema aufzuräumen!

    Eine genaue Auflistung der Updates sehen Sie hier:

    --> Aktuelles




    Gut...


    Kommen wir nun zum aktuellen Thema.

    Eigentlich war erst geplant, dass ich mit diesen Update 3 verschiedene Themen besprechen wollte. Da aber eines von diesen Themen gerade hoch-aktuell ist, und es bisher noch keine Ende gibt, die anderen Themen gerade wieder in den Hintergrund gerückt sind, und ich sowieso mit meinem neuesten Update stark hinterher hinke, habe ich mich dazu entschieden, nur ein Thema zu besprechen. Somit kann ich auch etwas detaillierter darauf eingehen, und bin dann auch mit dem Schreiben schneller fertig. :-) Wenn es passt und noch nötig ist, werde ich zu den anderen beiden Themen in den nächsten Updates noch was sagen. Schauen wir mal.

    Doch um welches Thema handelt es sich heute? Naja, das Thema hat ebenfalls mit dem Wort "Hitze" zu tun..

    Genau.. es geht um die üblen Waldbrände, die zur Zeit (wieder einmal) stattfinden!



    So, dann wollen wir mal los legen..


    -->

    -- Waldbrände in Europa --


    Es ist mal wieder soweit. Die Wälder brennen schon wieder!


    Angefangen hat es ab Anfang Juli in Frankreich. Da hat es ja ein riesengroßen Brand gegeben, der heute immer noch nicht ganz gelöscht ist.

    Der ADAC berichtet hin und wieder von der Situation in Frankreich. Hier mal ein aktueller Stand der Dinge:

    Hitze und Waldbrände in Frankreich: So ist die aktuelle Lage (15.08.2026)

    Südwestfrankreich: Brand in den Landes bei Luglon

    Im Département Landes ist die Lage weiterhin angespannt. Der Waldbrand bei Luglon, rund 100 Kilometer südlich von Bordeaux, hat sich in der Nacht zum Samstag erneut ausgebreitet. Nach Angaben der Behörden wurden inzwischen rund 1580 Hektar Wald zerstört. Etwa 650 Menschen mussten vorsorglich ihre Unterkünfte verlassen. Mehrere Straßen bleiben gesperrt, hunderte Feuerwehrkräfte bekämpfen die Flammen weiterhin.

    (..)

    An der Atlantikküste bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich auf einer Fläche von 42.000 Hektar gewütet und zwischenzeitlich weit über 200.000 Menschen in die Flucht getrieben hatten, ist das Schlimmste überstanden.

    In den Brandregionen hat der Wiederaufbau begonnen, Tourismusorganisationen werben für die Rückkehr der Reisenden, die Wasser- und Luftqualität seien in Ordnung. Campingplätze, Strände, Freizeit- und Wassersportzentren sind wieder zugänglich, ebenso wie eine Reihe von Fahrradrouten durch die Region. Nur der Zugang, bzw. die Zufahrt zu den konkret von den Bränden betroffenen Gebieten bleibt untersagt, auch wegen der Gefahr umstürzender Bäume.
    (..)


    So langsam entspannt sich die Lage, aber es war schon wirklich übel. Und wer weiß, ob nicht in den nächsten Tagen der nächste Wald dran sein wird...


    Naja, einige Tage später ging es auch in Spanien los. Und überhaupt an mehreren Orten in Europa und auch hier in Deutschland. Und sogar hier in NRW, wo ich lebe, hat es ein kleinen Waldbrand gegeben.

    Doch bevor ich näher darauf eingehen, hier erst einmal ein paar Worte zum Verständnis.

    Exakt genau vor einem Jahr (also Anfang Juli 2025) habe ich ebenfalls von Waldbränden berichtet, die genau zu dem damaligen Zeitpunkt (Juli 2025) angefangen haben. Da ging es in Griechenland los, und später auch in Deutschland.

    Tja.. um genau zu sein, finden JEDES Jahr ständig Waldbrände statt!

    Das habe ich ich damals, in meinem Blog-Artikel, auch erklärt.

    Sehen Sie hier mein Artikel von 2025:
    Aus dem Archiv: Scrollen Sie zum Blog-Beitrag vom 4.07.2025

    Und was ich damals auch schon sehr ausgiebig erklärt habe, ist die Tatsache, dass Wälder nicht deswegen anfangen zu brennen, nur weil es gerade mal etwas wärmer als 30 Grad geworden ist, sondern weil irgendwelche Leute die Wälder ABSICHTLICH in Brand gesteckt haben.

    Die allermeisten Waldbrände (über 90 Prozent) finden deswegen statt, weil diese mit voller Absicht abgefackelt werden!

    Nur 2 oder 3 Prozent der Waldbrände entstehen mal durch Blitzeinschlag oder weil vielleicht mal ein Strommast umgefallen ist. Aber das mit den Blitzeinschlagen ist gerade hier in Deutschland und Umgebung sehr selten, denn meistens regnet es ja auch immer, wenn es Blitzt. Und bei den Brandstiftungen kann es fahrlässige Brandstiftungen sein (also durch Unachtsamkeit) oder eben absichtliche Brandstiftung. Bei den fahrlässigen Brand kann es mal vorkommen, dass z.B. bei der Holzernte im Wald durch Kettensägen Funken sprühen könnten, die dann im trockenen Laub landen. Aber solche oder ähnliche unbeabsichtigten Waldbrände passieren nicht so oft. Ich meine was von 20 bis 25 Prozent gelesen zu haben, oder so. In den allermeisten Fällen aber - vor allem dann, wenn die Waldbrände so groß sind und sich rasant ausbreiten - sind es absichtlich gelegte Waldbrände!

    Dahinter stecken die verschiedensten Leute. Landbesitzer, Spekulanten, Industrie-Leute aus der Landwirtschaft oder aus anderen Bereichen.
    Es geht hier oftmals um Land, Geld, Macht und noch mehr Geld. Und vielleicht noch um ein paar andere Gründe.

    Denn ein Baum fängt nicht an zu brennen weil wir 35 - 40 Grad haben. Wäre das so, wären bereits alle Bäume dieser Welt abgefackelt! Holz brennt erst bei Temperaturen ab 300 Grad! Drei - HUNDERT, nicht Drei- zig!

    Selbst Ihre Kleidung - und wenn sie noch so schwarz und trocken ist - brennt ja auch nicht, nur weil es draußen 38 Grad ist, oder? Und das obwohl Stoff noch leichter brennbar ist als Holz

    Es muss also schon ein Anfangsfeuer gegeben haben!

    Logisch.


    Und wie ich vor einem Jahr auch schon erklärt habe, wird dabei an mehreren Stellen gleichzeitig (oder zeitlich versetzt) gezündelt - um wirklich sicher zu gehen, dass der Wald vollständig abbrennt und die Feuerwehr keine Chance mehr hat. Deswegen ist der Waldbrand dann auch in kürzester Zeit so groß!


    Das also zum Grundverständnis.

    Wir haben es mit wild-gewordenen Psychopathen zu tun, die vor nichts mehr zurück schrecken. Sie roden jedes Jahr Wälder um Wälder ab, um ihre Ziele durchzusetzen. Aber natürlich machen sich diese Leute die Hände meistens nicht selber schmutzig, sondern sie beauftragen irgendwelche nützlichen Idioten, die Geld brauchen. Dafür werden diese Idioten dann bezahlt und halten dann auch ihre Klappe. Denn würden sie reden, kämen Sie ja wegen schwerer Brandstiftung ins Gefängnis. Das kann bis zu 10 Jahre Haft bedeuten. Wobei aber oftmals die Brandstifter gar nicht gefasst werden.

    Und um genau diesen Umstand wird in den Medien kaum geredet! Egal um welchen Waldbrand es geht, die Medien versuchen fast immer diesen einfachen Sachverhalt nicht aussprechen zu müssen. Meistens reden die gar nicht erst von irgendwelchen Ursachen. Und wenn doch, dann labern die irgend so ein Unsinn daher von wegen: "Der Klimawandel ist schuld" oder "Wir hatten ja so viel Hitze die letzten Tage".

    Völliger Blödsinn.

    Nur ab und zu kommt es mal vor, dass sie mal erwähnen, dass wegen Brandstiftung ermittelt wird.

    Und tatsächlich gab es hin und wieder Fälle, wo die Brandstifter erwischt worden sind. Hier mal ein paar Beispiele:


    Tagesschau-Artikel von August 2025 über den Waldbrand in Griechenland:


    Griechenland verfolgt Brandstifter mit mehr Härte

    Regelmäßig zerstören Brände große Flächen in Griechenland. Häufig ist Brandstiftung die Ursache. Seit Jahresbeginn geht das Land härter gegen die Täter vor - mehr als 300 Verdächtige wurden nach Regierungsangaben festgenommen.

    Selten entstehen große Brände auf natürlichem Wege, etwa durch einen Blitzeinschlag. Stattdessen greift die Polizei immer wieder Menschen auf, die fahrlässig oder absichtlich Feuer auslösen.
    Die griechische Regierung verschärft nun das Vorgehen gegen Brandstifter. In diesem Jahr seien bereits Hunderte mutmaßliche Täter festgenommen worden, teilte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis mit. "Die Straflosigkeit ist vorbei", sagte der Regierungschef in einem Video auf der Plattform TikTok und erinnerte daran, dass seit einer Gesetzesverschärfung hohe Strafen drohen, die auch umgesetzt werden.

    Mehr als 300 Festnahmen in diesem Jahr

    "Wusstet ihr, dass allein in diesem Jahr über 300 Personen wegen Brandstiftung festgenommen wurden?", sagt Mitsotakis in dem Video. Die Waldbrände hätten erneut katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt gehabt. Bei der Bekämpfung der Brände gehe es nicht nur um natürliche Einflüsse, sagte Mitsotakis. Die Festnahmen und Geständnisse der vergangenen Wochen hätten gezeigt: "Unser Gegner ist leider nicht nur die Klimakrise, sondern auch der menschliche Faktor."

    Kamen die Täter früher mit Bewährungs- und geringen Geldstrafen davon, müssen sie nun bei Haftstrafen auf jeden Fall ins Gefängnis - die Strafen werden also weder auf Bewährung ausgesetzt noch in Geldbußen umgewandelt. Zudem können Täter jetzt mit hohen Geldstrafen belegt werden. In schweren Fällen drohen bis zu 30.000 Euro, bei grober Fahrlässigkeit sogar bis zu 200.000 Euro Strafe. Auch die Einziehung des Vermögens der Täter ist dem neuen Gesetz zufolge möglich.

    (..)

    Noch ein Beispiel:

    WRD - Artikel über den Waldbrand in Nettetal

    Waldbrandserie: Haftstrafe für junge Brandstifter in Nettetal

    Stand: 04.02.2026, 14:20 Uhr

    Das Amtsgericht Krefeld hat am Mittwoch zwei junge Männer wegen Brandstiftung zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.

    Das Amtsgericht Krefeld hat zwei junge Männer wegen Brandstiftung in elf Fällen zu Jugendstrafen von jeweils einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Die Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die 18 und 19 Jahre alten Angeklagten sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.

    Die jungen Männer hatten im April vergangenen Jahres mehrere Feuer im sogenannten Grenzwald direkt an der Grenze zu den Niederlanden in Nettetal gelegt. In einigen Fällen seien dabei möglicherweise Brandbeschleuniger verwendet worden.

    Geständnis vor Gericht

    Nach Zeugenhinweisen nahm die Polizei im Mai 2025 dann vier Tatverdächtige zwischen 16 und 19 Jahren fest. Zwei von ihnen saßen zunächst in Untersuchungshaft und wurden nun verurteilt. Gegen die beiden weiteren Verdächtigen dauern die Ermittlungen an. Die Angeklagten legten vor Gericht ein umfassendes Geständnis ab.


    Tja, Sie sehen also, es ist wirklich so.


    Was die Feuer angeht in Frankreich:

    Hier gibt es eine Chronologie der Waldbrände.

    Waldbrände in Frankreich: der Katastrophen-Sommer 2026



    Und hier eine kurze Zusammenfassung von den letzten Waldbränden in Europa:

    Übersicht: Die aktuelle Waldbrandsituation in Deutschland und Urlaubsländern


    Und damit Sie mal ein paar Bilder vor den Augen haben, hier noch ein paar Youtube-Nachrichten:


    Eine Berichterstattung von Welt-Nachrichten vom 22.07.2026 über Brände in Frankreich, Spanien und auch Italien

    "Waldbrände wüten in Spanien, Frankreich und Italien. Hitze, Trockenheit und starker Wind erschweren die Löscharbeiten. Besonders schwer trifft es Spanien. Miguel Gutiérrez-Posada spricht von rund 32.000 verbrannten Hektar. Das entspreche etwa 44.800 Fußballfeldern. Mehr als 1.200 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. Todesopfer gab es dort nicht. Die Feuerwalze liegt rund 70 Kilometer von Madrid entfernt. In Murcia wurden 45 Grad gemessen. Regen wird erst am Wochenende erwartet. Er soll nur örtlich fallen."

    FEUER-HORROR: Trifft Südeuropa! Waldbrände wüten in Spanien, Frankreich und Italien


    Eine Tagesschau-Berichterstattung von vor 2 Wochen (25.07.2026) über die Brände in Spanien und Frankreich

    "Die Waldbrände im Südwesten Frankreichs sind nach wie vor nicht unter Kontrolle. Die Feuer bewegen sich auf die Großstadt Bordeaux zu, erste Vororte wurden evakuiert. Frankreichs Premier Lecornu ordnete den Einsatz des Militärs an.
    In der Nähe der spanischen Hauptstadt Madrid haben sich mehrere Feuer zu einer einzigen Feuerfront zusammengeschlossen. Inzwischen mussten mehr als 20.000 Menschen ihre Häuser verlassen. "


    Frankreich und Spanien kämpfen gegen Waldbrände


    So.. und jetzt ist es so.. auch hier in Deutschland gibt es dieses Jahr Waldbrände. Wobei.. auch letztes Jahr ebenfalls, und auch die anderen Jahre davor


    Wem es interessiert. der WWF-Deutschland hat im Juni 2025 ein Report herausgebracht über die Waldbrände in Deutschland..
    Waldbrände in Deutschland - Brennpunkte, Intensität, Folgen (pdf)

    Anhand der Grafik auf Seite 6 sieht man auch, dass die Brände seit 2014 stark zugenommen haben.

    Natürlich ist es ja auch so, dass viel brennbares Material im Wald herum liegt, dass Nadelhölzer schneller brennen als Laubbäume. Um genau zu sein, können Laubbäume fast gar nicht brennen. Oder nicht so einfach. Warum? Naja, weil sie viel Wasser speichern. Das kennen Sie doch vom Kamin her, oder? Legen Sie mal ein Stück Holz, welches vom Regen nass geworden ist, in den Kamin. Oder gerade frisch geerntetes Holz von einem Laubbaum. Das wird so schnell nicht brennen. Es ist einfach zu feucht.
    NADELbäume hingegen brennen WUNDERBAR. Warum? Weil sie viele ätherische Öle enthalten! Und diese sind bekanntlich recht gut brennbar! Deswegen brennen fast nur Nadelwälder! Oder besser gesagt: Wenn ein Wald angezündet wird, dann wird bei Nadelwälder angefangen. Schauen Sie doch mal genauer hin! Was brennt hier bei Waldbrände? Meistens sehen Sie Nadelbäume...

    Und jetzt kommt der Hammer!
    Wussten Sie, dass die meisten Nadelbäume eigentlich in Europa gar nicht heimisch sind? Diese wurden in der Vergangenheit von den Menschen hier hin geholt und gepflanzt! Warum? Weil man die Laubbäume abgeholzt hat!
    Sie wissen doch, dass Nadelbäume sehr gut winterhart sind und auch im Winter noch grün sind, oder?

    Oh Tannenbaum...oh Tannenbaum... wie grün sind deine Blätter...

    Ja? Klar, oder?

    Hier mal ein kurzer Wikipedia-Artikel dazu:

    Wikipedia: Nadelwald

    Zitate:
    Natürliche Nadelwälder wachsen in der borealen Zone in kalten Klimaten als boreale Nadelwälder. In Mitteleuropa werden heute im Allgemeinen Nadelwälder in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen als natürliche Wälder angesehen, die ähnliches Klima aufweisen. Im Westen Europas steigt der Laubwald, vor allem der Rotbuchenwald, höher (2000 m) hinauf als im Osten und Norden (1000 bis 1400 m).

    (..)

    Klicken Sie mal auf den Link "boreale Zone" und schauen Sie mal wo das ist... oben im Norden in den kalten Gebieten!

    Aber auch in den Mittelgebirgen kommen diese Bäume auf natürliche Weise vor.

    Weiter heisst es in den Artikel

    Im Sprachgebrauch der Vegetationskundler wird zwischen natürlich und spontan entstandenen Wäldern und auf künstliche Pflanzung von Baumarten zurückgehenden Forsten unterschieden, die in der Allgemeinsprache ebenso Wälder genannt werden. Die ausgedehnten Kiefern- und Fichtenforste im Tiefland Mitteleuropas und viele Wälder Nordamerikas sind ausschließlich vom Menschen angepflanzt bzw. gefördert worden, da dort natürlicherseits Laubwaldgesellschaften zu finden wären. Sie sind meist Ende des 18. Jahrhunderts angelegt worden, als die durch das Wirken von Cotta neuentstandene Forstwirtschaft die Wiederbewaldung des damals sehr waldarmen Mitteleuropas fördern sollte. Viele Böden waren damals durch den Raubbau ausgemagert und boten nur noch den anspruchslosen und widerstandsfähigen Nadelgehölzen ausreichend Chancen (Geschichte des Waldes in Mitteleuropa).


    Und wenn man sich weiter mit den Thema beschäftigt, liest man hier und dort, dass sich dadurch das Verhältnis zwischen Nadel- und Laubwald verändert hat. Es sind mehr Nadelwälder dazu gekommen als eigentlich ursprünglich hier waren! Die allermeisten Nadelwälder sind also künstlich gemacht!

    So, und jetzt hat man ja richtig schöne Wälder, die sehr gut brennen!

    Joa,.. so lässt sich dann relativ schnell - bei trockenen Bedingungen im Sommer - ein Waldbrand herbei führen!

    Beziehungsweise ist dadurch die Waldbrandgefahr auch durch andere Umstände stark gestiegen!

    Und, während wir gerade dabei sind: Auch wenn es Laubbäume sind, werden zum Teil auch Plantagen erstellt, statt Wälder. Oder anders gesagt: Achten Sie mal darauf, wenn Sie im Wald gehen: Wenn da ganz viele Bäume, gleicher Art (auch wenn es Laubbäume sind) dicht an dicht nebeneinander stehen, und alles so hell und fast schon "steril" wirkt, und die Bäume alle so dünn sind, dann ist das kein natürlicher Wald. Da ist eine Monokultur, die von Menschen angelegt worden sind. Das sind gepflanzte Bäume, die man in Reihe und Glied angepflanzt hat. In einer solchen Plantage können aber kaum Tiere leben. Sie sehen dort auch kaum Tiere, sondern alles wirkt so leer. Denn da gibt es ja kaum Versteck-Möglichkeiten und auch kaum irgendwelche Pflanzen oder Beeren-Sträucher oder dergleichen- also auch keine Futterquellen.
    Ein natürlicher Wald ist eine Mischung aus allerlei Bäume und Pflanzen und verschiedenen vielen andere Dingen. Da gibt es dicke, dünne, große und kleine Bäume. Sträucher, Pflanzen und so weiter. Verrottete Stämme oder herumliegendes dichtes Material können als Versteck-Möglichkeiten benutzt werden für Tiere. Pflanzen und Beeren-Sträucher sind Nahrung für die Tiere. Alles wirkt zusammenspielend und lebendig. DAS ist ein echter Wald!

    Hier mal ein paar Beispiele für echte Wälder:

    Deutschland braucht mehr Wildnis – in diesen Wäldern ist sie noch zu finden (geo.de)

    Urwald Sababurg (Wikipedia)


    Und so sehen diese Monokulturen aus, die kein Wald sind, sondern nur "Holzlieferanten", die krankheitsanfällig sind und kein wirklichen Lebensraum bieten:

    Monokulturen - biberberti.com

    Monokultur Fichtenwald - Wikipedia

    Monokultur Fichtenwald - waldwissen.net

    Weitere Monokulturen - regionatur.ch


    Hier noch weitere Informationen zum Thema Wald und Monokultur: zukunftshaus-bayern.de


    Wenn es für viele Tage nicht geregnet hat, dann sind die Bedingungen natürlich noch besser, um ein Wald anzuzünden. Und genau deswegen warten die Feuerteufel ja darauf, dass die Bedingungen besser sind. Die zünden ja kein Wald direkt nach einem Regensturm an.
    Es ist natürlich auch so, dass es z.B. bei Holzernten im Wald, oder bei sonstigen Arbeiten, die Arbeiter unter diesen trockenen Bedingungen noch besser aufpassen müssen. Und das sind dann halt diese 20 - 25 Prozent von Fällen, wo unbeabsichtigt ein Feuer entstehen kann.

    Und ja, es kann auch mal vorkommen, dass ein Camper schuld an den Waldbrand war. Oder irgendjemand anders, der neben dem Wald am Fluss sich hingesetzt hat und ein Feuerchen gemacht hat. Und durch irgendwelchen dummen Umstände ist das Feuer dann auf dem Wald übergesprungen, oder so. Sowas kann natürlich auch mal vorkommen. Und wenn das passiert, dann gehen diese Leute natürlich nicht zur Polizei und stellen sich. Dürfte klar sein, oder? Die haben dann so eine Panik und Angst vor den Strafen, dass sie dann lieber verdeckt bleiben.

    Aber meistens ist es so, dass es Leute aus der Industrie sind, wobei dann wirtschaftliche, finanzielle und/oder machtpolitische Hintergrunde eine Rolle spielen. Wie erwähnt, kann es ein Hinweis sein, wenn es um sehr große Waldbrände geht, die sich rasant ausbreiten. Denn ein "dummer Camper" richtet eher weniger Schaden an, da das Feuer ja nur an einer Stelle anfängt und sich von dort aus mehr oder weniger schnell, oder langsam, (je nach Wetterverhältnisse und andere Umstände) ausbreitet.

    Und was übrigens ein völliger Mythos ist, was Brandursachen angeht: Glasscherben.

    Das funktioniert in der Realität so gar nicht! Ja klar, wenn man eine geeignete Glasscherbe im richtigen Winkel in die Sonne hält - 20 bis 30 cm ÜBER den Boden - dann können - wenn alle Umstände stimmen - kurzzeitig Temperaturen bis fast 300 Grad entstehen um ein Hölzchen anzuzünden. ABER in der Realität findet das so nicht wirklich statt. Dazu haben Forscher tatsächlich mal ein Experiment gemacht, inwiefern das funktioniert oder nicht.

    Hier mal ein Artikel dazu:

    Können Glasscherben einen Waldbrand auslösen? (SWR)


    Ein kurzes Zitat aus dem Artikel:

    Normales Glas löst wahrscheinlich kein Feuer aus

    Der Deutsche Wetterdienst in Braunschweig hat vor längerer Zeit dazu ein Freilandexperiment durchgeführt. Das Forscherteam nutzte unterschiedliche Flaschen und deren Böden, da die der konvexen Form eines Brennglases am nächsten kommen – und hängte sie in einem idealen Winkel zur Sonne in 20 bis 30 Zentimeter Höhe auf. Die Forschenden berechneten dazu den optimalen Lichteinfall sowie die für jedes Glas optimale Brennweite und richteten die gebündelten Lichtstrahlen auf unterschiedliche brennbare Materialien, die sich auf einem trockenen Waldboden finden lassen. Also zum Beispiel Fichtennadeln, Kiefernnadeln, Laub, Gras, Moos und Heidekraut.
    Doch keine Variante aus Glas und Brennmaterial konnte ein Feuer auslösen, weil die erforderliche Zündtemperatur von 300 Grad Celsius nicht mal annähernd erreicht wurde. Nur die Bodenscherbe einer Ketchup-Flasche erhitzte kurzzeitig auf die erforderlichen 300 Grad Celsius, allerdings reichte das trotzdem nicht aus, um aus Fichtennadeln als Brennmaterial eine Flamme zu entwickeln.
    (..)



    So..., und jetzt noch eben was zu dem Waldbrand hier in NRW.

    Am Mittwoch (12.08.26) gegen Mittag kam die Meldung raus, dass ein Wald in Sundern Stemeln gebrannt hat!

    Der Sauerlandkurier hat u.a. darüber berichtet. Sehen Sie hier: Waldbrand in Sundern Stemeln

    Die Erstmeldung steht ganz unten.

    Zitat:
    Erstmeldung, 12. August, 16.11 Uhr: Um kurz nach 15 Uhr wurde die Alarmstufe auf "F4" erhöht und ein Großaufgebot nach Stemel alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr handelt es sich um einen ausgeprägten Waldbrand im Bereich Stemel in Richtung Ochsenkopf. Nach ersten Schätzungen sei wohl eine Fläche von rund 100.000 Quadratmetern betroffen, so Feuerwehr-Pressesprecher Michael Salmen.

    Etliche Kräfte aus dem Stadtgebiet, aber auch bereits darüber hinaus, aus Arnsberg und vom HSK Förderzug wurden herangezogen. Zudem wurde der Löschhubschrauber angefordert. Aktuell ist die Lage noch nicht im Griff. Gerade der aufkommende Wind bereitet der Feuerwehr Sorgen.

    Offenbar ist das Feuer in einem schwer zugänglichen Gebiet ausgebrochen. Die Feuerwehr hat im Ortskern von Stemel einen Bereitstellungsplatz eingerichtet – so wie vor vier Jahren. Im Sommer 2022 ereignete sich oberhalb von Stemel ein verheerender Waldbrand, der die Feuerwehr mehrere Tage in Atem hielt. Damals war eine Fläche von rund 11,5 Hektar betroffen.


    Hier eine Fotostrecke davon: Waldbrand in Stemeln (Fotos)



    Doch glücklicherweise konnte die Feuerwehr das Feuer relativ schnell unter Kontrolle bringen, da es nicht so groß war wie erst angenommen. Hier mal eine Nachricht irgendwo aus der Mitte der Updates.

    Update vom 13. August, 8:58 Uhr: Der Waldbrand in Sundern hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr umfasst die betroffene Fläche nach aktuellen Erkenntnissen in ihrer größten Ausdehnung rund 80.000 Quadratmeter.

    Die Einsatzkräfte hatten die Größe des Brandgebiets zunächst höher eingeschätzt. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Grenzen des Feuers mit einer Drohne nur schwer erfasst werden. Mit nachlassendem Rauch ließ sich das Ausmaß des Brandes jedoch genauer bestimmen, sodass die betroffene Fläche nach unten korrigiert werden konnte. Die Feuerwehr zeigte sich darüber erleichtert. Ob der Hubschrauber, der am Vortag im Pendelverkehr Löschwasser aus dem Sorpesee zur Einsatzstelle transportierte, erneut eingesetzt wird, soll sich im Laufe des Vormittags entscheiden.



    Hier ein aktuelleres Update

    Bei Sundern-Stemel hat sich ein Waldbrand auf 80.000 Quadratmeter ausgebreitet. Rund 27 Stunden nach Einsatzbeginn ist das Feuer nun unter Kontrolle. Die Arbeiten der Feuerwehr dauern weiter an.

    Sundern-Stemel – Update vom 14. August, 10.21 Uhr: Sunderns Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila und Landrat Thomas Grosche haben sich am Donnerstag vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und über den Stand der Einsatzmaßnahmen informiert. Beide dankten den zahlreichen Kräften ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. „Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen über kommunale Grenzen hinweg ist. Gerade bei einem Waldbrand dieser Größenordnung ist es entscheidend, dass zusätzliche Kräfte, Fahrzeuge und Spezialtechnik schnell zur Verfügung stehen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila.


    Doch was hier genau passiert ist, was also die Ursache war, ist noch nicht ganz klar. Wer weiß, ob das auch Absicht war, oder eine dummer Streich, oder ein Unfall.

    Aber.. interessant in diesem Zusammenhang ist übrigens folgendes.

    Ich weiß ja nicht ob Sie es wussten, aber wissen Sie welchen Grund es noch gibt, warum Wälder "weg müssen"?

    Naja.. z.B. um neue Windkraftanlagen hinzustellen.

    Jep, ganz genau!

    Es kommt nämlich ab und zu auch mal vor, dass Windkraftanlagen in Wäldern hingestellt werden. Und wenn das so sein soll, dann muss ein großer Teil des Waldes auch weg gemacht werden. Allein schon DESWEGEN, damit man überhaupt mit den ganzen Fahrzeugen und den großen Teilen der Turbinen an der Stelle im Wald hinkommt! Das heisst: Allein für die ZUFAHRT zu dem Platz, muss schon ein großes Stück Wald weg! Ist ja auch logisch, oder? Die können doch nicht mit Ihren Fahrzeugen durch ein grummeligen Boden in Slalom-Fahrt durch den Wald tuckern und zwischendurch mit den großen Windkraft-Turbinen und den Flügen, und all den anderen Teilen, an dem einen oder anderen Baum klatschen. Also muss eine Zufahrt-Straße her. Logisch.
    So, und wenn sie an Ort und Stelle angekommen sind, dann muss dort für die Arbeiten, für den Betonguss, für die Kabel und so weiter, wieder eine große Flache Wald weg! Meistens wird hier zwar der Wald mittels Baggern abgetragen, aber wer weiss.. ob das eine oder andere Waldstück nicht auch deswegen mit "Feuer" weg musste, weil man das Holz nicht gebrauchen konnte, kein Bock auf die Arbeit hatte, Geld und Mitarbeiter sparen wollte und überhaupt kein Bock darauf hatte den Leuten vor Ort erklären zu müssen, warum der Wald weg soll.

    Ja, das kann ich zwar jetzt nicht beweisen, aber es ist möglich, dass eben auch DESWEGEN Wälder brennen müssen. Vor allem dann, wenn nicht nur EINE Anlange, sondern mehrere Windkraftanlagen in einem Wald gebaut werden sollen.

    Denn ...genau DAS ist in Sundern vor einem Jahr passiert!

    Im Juni 2025 hieß es auf einmal, dass eine Windkraftanlage im Wald gebaut werden soll. Dafür wurden dann mehrere Hekta Wald vernichtet (mit Baggern abgetragen) und Beton gegossen. Eine Katastrophe für ein Ökosystem!

    Daraufhin hat sich eine Bürgerinitiative gebildet- unterstützt durch den Naturschutzverein Sundern e.V.

    Es gibt dazu sogar ein Videos auf Youtube. Das erste Video von 2025 habe ich jetzt so schnell nicht wiedergefunden, dafür aber ein aktuelles aus diesem Jahr. Interviewt und berichtet darüber hat - ja Sorry - der Sender NIUS. Ja, die waren halt die Einzigen, die den Bau der Anlage gefilmt haben und die Leute von der Initiative interviewt haben. Es geht ja schließlich um die Situation in Sundern und um den Umstand dort, und nicht über den Sender. Wenn man sich das Video anschaut, dann hört und sieht man ja, wie klar und verständlich darüber geredet wird. Es ist leider eine Tatsache, das in Sundern ein großes Stück Wald (und damit ein wichtiges Ökosystem) zerstört worden ist, wegen dem Bau einer Windkraftanlage!

    Hier das aktuelle Video dazu. Der Windrad-Wahn im Sauerland geht weiter: „Alles, was im Weg ist, wird beseitigt"


    Soviel also zum Thema "grüne Energie".

    Man zerstört also erst einmal ein wichtiges Ökosystem, verdrängt Lebensraum für Tiere und Pflanzen, sorgt dafür das kein Schatten, keine Luftkühlung und keine Wasserverlauf (Betonierung des Bodens) mehr stattfinden kann, um dann eine "schöne neue" Energie-Anlage zu bauen, die angeblich das Klima retten soll.

    Hmm... irgendwie hört man da ein Widerspruch raus, oder?

    Naja, aber das Thema "Windkraft" ist jetzt wieder ein eigenständiges Thema.

    Dennoch aber gibt es - wie Sie jetzt gesehen haben - einen Zusammenhang hier, mit den Zerstörungen von Wäldern.

    Tja, und sowas geschieht hier ständig auf dieser Welt. Aus den verschiedensten Gründen werden Wälder gerodet. Entweder abgetragen (wenn es nicht soo viel Fläche ist), oder eben auf die Schnellste und direkteste Art mit "Feuer".

    Ob also das neue Feuer in Sundern wieder was mit den Windkraft-Anlagen zu tun hat, weiß ich nicht. Will ich auch nicht behaupten. Zumal es ja nur ein kleineres Feuer war. Aber ich sage mal so: Wenn man das Ganze mal im Auge behält (und nicht nur in Sundern, sondern überall, wo Wälder gebrannt haben) und dann beobachtet, was nach dem Freiwerden der Fläche passiert... dann wissen Sie anschließend, wer dahinter steckt. Wenn nach einigen Monaten, oder nach einem Jahr, plötzlich überall irgendwelche Felder oder Anlagen, oder irgendwas anderes dort erscheint, dann ist die Sache klar. Denn der Bau einer Anlage, einer Industrie, das Anlegen von irgendwelchen Feldern, muss Monate- oder gar Jahrelang - vorher geplant werden! Das passiert nicht einfach so spontan. Es braucht ja schließlich Baugenehmigungen, Behörden-Schriftwechsel, Papierkram, irgendwelche Zahlung und vieles Andere an Vorarbeiten. Wenn dann alles erledigt ist, kann die eigentlich Arbeit beginnen. Wenn man also eine Anlage bauen will, mitten im Wald, dann war viel Vorarbeit nötig, unter anderem auch die Planung der Waldbeseitigung. Und dann, wenn sich alles gelegt hat und die Menschen wieder vergessen haben, das da was gebrannt hat, kann der Bau beginnen.

    Tja.. so sieht es aus.


    Doch als wäre es nicht schon schlimm genug, ist auch schon der nächste große Waldbrand in NRW entstanden!

    In der Eifel hat es ein Inferno gegeben, bzw. läuft immer noch. Dieser ist so übel, dass es sogar teilweise Sondersendungen im Fernsehen gegeben hat. Am Donnerstag ging es mit den Brand los.

    Genau genommen brennen die Wälder in einem 2000 Einwohner zählenden Ort namens "Hürtgenwald Gey".

    Mehrere Medien berichten davon. Hier mal ein paar Beispiele:

    PNP.de

    Quelle: Größter Waldbrand in NRW – Evakuierung in der Eifel

    Zitate aus dem Artikel:
    Lodernde Flammen, beißender Rauch, nächtlicher Polizei-Alarm - die Bewohner des rund 2.000 Einwohner zählenden Ortes Hürtgenwald-Gey entgehen während eines Waldbrands quasi vor ihrer Haustür einem Inferno. Was am Donnerstagnachmittag zunächst einer von vielen Waldbränden in dieser Trockenperiode zu sein schien, haben starke wechselnde Winde im Laufe der Nacht zu einer Feuerwalze in der Nordeifel wachsen lassen.

    Waldbrand in Eifel wohl größter in NRW-Historie

    Der Waldbrand ist nach Einschätzung der Landesregierung wohl der größte in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. „Wir haben hier in Hürtgenwald mit einem Ausmaß zu tun, mit dem wir so nichts zu tun hatten in Jahrzehnten“, sagte NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) bei einem Besuch der Einsatzkräfte. Gorißen ging von einer betroffenen Fläche von 200 Hektar bis 300 Hektar aus.

    Am frühen Freitagmorgen war das Feuer nur noch etwa 250 Meter vom Ortsteil Gey mit seinen 2.300 Bewohnern entfernt. Es musste gehandelt werden. Die Polizei klingelte die Leute aus dem Bett. Gey wurde binnen vier Stunden evakuiert. „Wir mussten uns streckenweise zurückziehen, damit einzelne Einheiten nicht eingekesselt wurden“, berichtete der Dürener Landrat Ralf Nolten (CDU) über den hochgefährlichen Feuerwehreinsatz.

    (..)

    Am frühen Abend befand sich das Feuer nach Angaben des Kreises Düren immer noch 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Die Anwohner aus Gey könnten in der Nacht nicht in ihre Häuser zurückkehren, teilte der Kreis mit. Sie kamen bei Verwandten oder Freunden unter. Auch eine Schule wurde als Notunterkunft hergerichtet.

    (..)

    Die Hubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Behälter. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2.000 Liter Löschwasser abgelassen werden. Auch das neue Spezialfahrzeug „Fire Fighter“ des Landesbetriebs Wald und Holz kann sich mit 10.000 Litern Löschwasser den Weg durch schwieriges Gelände bahnen.

    Im Sauerland laufen ebenfalls noch Löscharbeiten. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) und Gorißen appellierten an die Bevölkerung, Wälder derzeit nicht zu betreten. „Brände können sich rasant schnell ausbreiten und Fluchtwege abschneiden“, mahnten sie.

    (..)

    Polizei ermittelt zur Brandursache

    Die Polizei Köln ermittelt zur Ursache des Großbrandes im Hürtgenwald und hat ein Hinweisportal für Zeugen eingerichtet. Von besonderem Interesse seien Fotos und Videos aus dem Zeitraum der Brandentstehung, teilte die Behörde mit. Der Brand hatte sich seit Donnerstagnachmittag ausgebreitet. Die Ursache war zunächst unklar.

    (..)

    Auch derwesten.de berichtet davon - mit Updates zwischendurch.

    Quelle: Waldbrand in der Eifel wütet weiter: „150 Meter von der Ortschaft“

    Zitate aus dem Artikel (vom 14.08.2026):

    Dringender Appell der Landesregierung

    10.48 Uhr: Wegen des Großbrandes in Hürtgenwald und weiterer Waldbrände in Nordrhein-Westfalen richtet die NRW-Landesregierung einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger. So stellten die beiden zuständigen Minister, Innenminister Herbert Reul und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (beide CDU), in einer gemeinsamen Erklärung klar: „Brände können sich rasant schnell ausbreiten und Fluchtwege abschneiden. Zudem sind die meisten Waldbrände auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.“

    Die Menschen werden daher eindringlich aufgefordert, Waldgebiete weiträumig zu meiden, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen und die Anfahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.

    (..)

    „Konnt die Flammen vom Balkon sehen!“ Anwohner schildert Evakuierung

    11.07 Uhr: In den frühen Morgenstunden war die Nacht für die Menschen im Katastrophengebiet vorbei. Einer von ihnen ist Thomas P. (37), der die brenzligen Stunden hautnah miterlebte und seine Erlebnisse gegenüber DER WESTEN schildert.

    Um Punkt vier Uhr bimmelte schließlich sein Handy mit der Warnmeldung, dass alle Häuser umgehend verlassen werden müssen. Nur kurz darauf fuhren Einsatzkräfte mit Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen, auch der ABC-Alarm wurde ausgelöst. Genau genommen, hier eine Auflistung von Waldbränden in Deutschland:

    Nur Kissen und Kuscheltiere eingepackt: Vierfache Mutter muss Haus verlassen

    11.43 Uhr: Hunderte Menschen im evakuierten Ortsteil Gey bangen derzeit um ihre Häuser und wissen nicht, was sie bei ihrer Rückkehr erwartet. Unter ihnen ist auch die vierfache Mutter Tina Claßen, die mitten in der Nacht das Nötigste für ihre Kinder zusammenpackte, während ihr eigener Ehemann als Feuerwehrmann direkt an der Brandfront gegen die Flammen und um das gemeinsame Zuhause kämpft.

    (..)

    Feuerwehr Köln rückt zur Verstärkung an

    12.10 Uhr: Immer mehr Rettungskräfte eilen nach Hürtgenwald, wo der Großbrand mittlerweile auf eine gigantische Fläche von rund 300 Hektar angewachsen ist.

    Auf Anforderung der Bezirksregierung ist jetzt auch die Feuerwehr Köln mit Großaufgebot im Einsatzgebiet eingetroffen:

    * 70 Einsatzkräfte & 18 Fahrzeuge (darunter geländegängige „Grenadier“-Erkundungstrupps, Katastrophenschutz-Löschfahrzeuge und Spezialdrohnen)
    * Führung Unterstützung: Kölner Experten greifen der örtlichen Einsatzleitung bei der Lagebeurteilung unter die Arme.
    * Einsatz an der Front: Kölner Trupps errichten seit der Nacht im bedrohten Ortsteil Gey gezielte Riegelstellungen, um ein Überspringen des Feuers auf die Häuser der rund 1.800 evakuierten Anwohner zu verhindern.

    (..)

    Warnung im Rhein-Sieg-Kreis: Fenster und Türen geschlossen halten

    12.59 Uhr: Die Rauchwolke breitet sich immer weiter über NRW aus. Mittlerweile warnt die Kreisleitstelle auch für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und Teile des Kreises Euskirchen vor deutlicher Geruchsbelästigung und spürbarem Rauchniederschlag. Nun gibt die Leitstelle auch wichtige Verhaltenstipps raus:

    * Lüftungen aus: Klima- und Lüftungsanlagen sollten vorsorglich ausgeschaltet werden, um den Rauch nicht in Gebäude zu saugen.
    * Gesundheitsgefahr: Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Rauch können aktuell nicht ausgeschlossen werden.
    * Schutzmaßnahmen: Anwohner in den betroffenen Gebieten werden dringend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

    (..)

    Red Flag Day“ bremst Löschkräfte: Einsatz könnte noch Tage dauern

    14.06 Uhr: Wie Feuerwehrsprecher Peter Berndgen mitteilte, stellt sich die Einsatzleitung darauf ein, dass der Löscheinsatz noch Tage dauern könnte. So betont er: „Wir haben heute sehr ungünstige Bedingungen für eine Waldbrandbekämpfung.“

    Der Grund für die massive Behinderung der Löscharbeiten ist ein sogenannter „Red Flag Day“: Die ungünstige Kombination aus hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und starkem Wind erschwert den Einsatzkräften die Brandbekämpfung enorm und facht das Feuer immer wieder an.

    (..) Größter erfasster Waldbrand in der Geschichte NRWs

    14.56 Uhr: Die Dimensionen der Naturkatastrophe im Hürtgenwald sprengen jegliche bisherigen Erfassungsgrenzen. Mittlerweile stehen mindestens 300 Hektar Wald – eine Fläche von rund 420 Fußballfeldern – lichterloh in Flammen.

    Für die Einsatzkräfte vor Ort ist es einer der größten Einsätze in der jüngeren Geschichte der Region. Seit Beginn der offiziellen Datenerfassung und Statistikaufzeichnung gab es in ganz NRW keinen flächenmäßig größeren Waldbrand.

    (..)

    Polizei in Köln richtet Hinweisportal ein

    18.12 Uhr: Eine offene Frage beim Großbrand in Hürtgenwald: Wer ist für den Ausbruch des Brandgeschehens verantwortlich? Wahrscheinlich ist, dass ein solcher Waldbrand von Menschen ausgelöst wurde. Die Polizei in Köln sucht deswegen jetzt nach möglichen Verursachern – und hat in diesem Zusammenhang ein Hinweisportal eingerichtet.

    „Die Polizei Köln bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen“, heißt es vom Polizeipräsidium. Von „besonderem Interesse“ seien „insbesondere Bild- und Videoaufnahmen aus dem Zeitraum der Brandentstehung“. Solche Aufnahmen könnten „die Ermittlungsarbeit maßgeblich unterstützen“.


    Update: 16.08.2026:
    Die Lage hat sich entschärft. Es gibt kaum noch offene Flammen. Alles unter Kontrolle. Fast 3.000 Hektar Land von Flammen vernichtet.


    Und zum Schluss: Hier noch mal eine Übersicht über die Brände in NRW:

    Derzeit viele Waldbrände in NRW : Welchen klaren Trend die Statistik zeigt (SWR)



    Und hier nun meine Abschlussworte:

    Tja, es ist einfach unfassbar was hier los ist!

    Aber immerhin! Die Polizei ist so schlau und sucht nach möglichen Brandstiftern! Das dürfte wohl mittlerweile auch bei denen angekommen sein, dass ein Wald nicht einfach so anfängt zu brennen, nur weil wir über 30 Grad haben.
    Und gut, dass sie ein Hinweisportal eingerichtet haben und die Medien das in ihren Artikel beschrieben haben. Denn meistens schweigen die Medien über solche Ursachen und tun einfach so als wäre das Wetter an sich schuld an dem Brand.


    Tja.. und das wird wohl noch nicht der letzte Brand gewesen sein.

    Man liest ja schon von den nächsten Brand hier und da.

    Unfassbar ehrlich!

    Allerdings muss man auch folgendes sagen:
    Es hört und liest sich so, dass dieses Jahr besonders viele Brände geschehen sind. Das mag vielleicht sein, dass die Anzahl an Brände sich ein wenig erhöht hat. ABER: Auch die letzten Jahre hat es mehrere Hunderte von Bränden allein hier in Deutschland gegeben. Nur: Die Medien haben nicht so sehr davon berichtet wie vielleicht im diesen Jahr.
    Es kann also auch durch die Erhöhung der Berichterstattung so aussehen als wären besonders sehr viel mehr Brände wie sonst da! So als hätten wir jetzt ein Extra-starkes Problem!
    Nein! Dieses Waldbrand-Problem existiert schon seit ewigen Jahren!

    Es finden fast jedes Jahr etliche Waldbrände statt!

    Jedes Jahr gibt es dieses Inferno!

    Nur berichten die Medien nicht immer und jedes Jahr so oft davon wie vielleicht jetzt!

    Aber es bleibt dabei: Es IST ein gravierendes Problem!

    Aber genau das ist es ja immer: Die Medien schweigen oft. Auch über viele andere Dinge.

    Neben Lügengeschichten erzählen ist das SCHWEIGEN von TATSACHEN Und anderen Dingen genauso schlimm wie Lügen zu erzählen! Manchmal ist es es sogar noch schlimmer als Lügen zu erzählen!

    Viele Leute denken, das, was die Medien noch nie erzählt haben - das kann ja gar nicht sein.

    Völliger Quatsch!

    Aber so bleiben die Menschen uninformiert und desinteressiert. Und wenn dann mal was zu einem solchen Thema erzählt wird, dann wird auch noch gelogen. Und DANN glauben die Menschen erst recht, dass die Lügen ja richtig sein müssen. Weil - so denken Sie- sonst hätten die Medien das doch schon viel eher erzählt!

    Nein, eben nicht. Genau das ist ja der Trick! Einfach schweigen. Was nicht erzählt wird, gibt es wohl nicht, oder?

    Naja.. aber bevor ich jetzt eine Grundsatzdiskussion lostrete...zurück zum Thema:


    Also..wer immer auch für diese Brände verantwortlich ist - vor allem wenn es Absicht war (was ja meistens der Fall ist), wird dafür nach dem irdischen Tod in die Hölle schmorren! Dann können sie ihren eigenen Brand am eigenen Leibe erfahren!

    Oja, doch.. so wird es sein!

    Die ganz üblen Zeitgenossen landen an einem Ort, welchen man als Hölle bezeichnen könnte. Naja gut, aber das ist jetzt ein anderes Thema!

    Aber abwarten, das Karma wird alles richten! Wiegt euch (ihr Verbrecher) da bloß nicht in Sicherheit! Ihr WERDET bestraft werden dafür! Das ist so sicher wie das Amen in die Kirche!

    Und nur mal so nebenbei. 2024 war ja das große Jahr der Wasserüberschwemmungen! Dann kam 2025 - das Los Angeles Feuer. Jetzt, in diesen Jahr brennen wieder die Wälder.

    Merken Sie was?

    Das ist kein Zufall. Das ist keine Laune der Natur.

    Das sind von größenwahnsinnigen und seelenlosen Verbrechern beabsichtige Katastrophen. Ja, auch Überschwemmungen kann man künstlich herbei führen. Da ist ja kein allzugroßes Ding. Die einfachste Art ist, einfach die Staudämme großflächig öffnen. Oder für mehr Regen sorgen... Aber naja, auch das ist wieder ein anderes Thema - wovon es ja ebenfalls ein großen Artikel in der Kategorie "Politik und Weltgeschehen" auf meiner Homepage gibt.

    Naja.

    Mal sehen, was jetzt noch so auf uns zu kommt. Gegebenenfalls - wenn ein weiteres großes Feuer ausbricht - werde ich hier einen weiteren Blog-Beitrag dazu eröffnen. Die anderen Themen, die ich mir eigentlich auch vorgenommen habe, verschiebe ich dann auf später. Ich denke mal, dass - auch wenn diese Themen gerade etwas abgeflacht sind - diese aber noch nicht ganz zuende diskutiert sind.

    Ja gut... die Wetter-Wärme ist jetzt erst einmal vorbei... und hoffentlich auch die Waldbrände!

    Bis dahin! Behalten Sie einen kühlen Kopf!



    Herzlichst,


    Sascha Markantelli



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