Sascha's Blog
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Meine Voraussage:
"Irgendeine Mannschaft, die ADIDAS als Sponsor auf ihre Kleidung hat, wird gewinnen!
Südwestfrankreich: Brand in den Landes bei Luglon
Im Département Landes ist die Lage weiterhin angespannt. Der Waldbrand bei Luglon, rund 100 Kilometer südlich von Bordeaux, hat sich in der Nacht zum Samstag erneut ausgebreitet. Nach Angaben der Behörden wurden inzwischen rund 1580 Hektar Wald zerstört. Etwa 650 Menschen mussten vorsorglich ihre Unterkünfte verlassen. Mehrere Straßen bleiben gesperrt, hunderte Feuerwehrkräfte bekämpfen die Flammen weiterhin.
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An der Atlantikküste bei Bordeaux, wo die bislang massivsten Brände der Saison in Frankreich auf einer Fläche von 42.000 Hektar gewütet und zwischenzeitlich weit über 200.000 Menschen in die Flucht getrieben hatten, ist das Schlimmste überstanden.
In den Brandregionen hat der Wiederaufbau begonnen, Tourismusorganisationen werben für die Rückkehr der Reisenden, die Wasser- und Luftqualität seien in Ordnung. Campingplätze, Strände, Freizeit- und Wassersportzentren sind wieder zugänglich, ebenso wie eine Reihe von Fahrradrouten durch die Region. Nur der Zugang, bzw. die Zufahrt zu den konkret von den Bränden betroffenen Gebieten bleibt untersagt, auch wegen der Gefahr umstürzender Bäume.
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Griechenland verfolgt Brandstifter mit mehr Härte
Regelmäßig zerstören Brände große Flächen in Griechenland. Häufig ist Brandstiftung die Ursache. Seit Jahresbeginn geht das Land härter gegen die Täter vor - mehr als 300 Verdächtige wurden nach Regierungsangaben festgenommen.
Selten entstehen große Brände auf natürlichem Wege, etwa durch einen Blitzeinschlag. Stattdessen greift die Polizei immer wieder Menschen auf, die fahrlässig oder absichtlich Feuer auslösen.
Die griechische Regierung verschärft nun das Vorgehen gegen Brandstifter. In diesem Jahr seien bereits Hunderte mutmaßliche Täter festgenommen worden, teilte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis mit. "Die Straflosigkeit ist vorbei", sagte der Regierungschef in einem Video auf der Plattform TikTok und erinnerte daran, dass seit einer Gesetzesverschärfung hohe Strafen drohen, die auch umgesetzt werden.
Mehr als 300 Festnahmen in diesem Jahr
"Wusstet ihr, dass allein in diesem Jahr über 300 Personen wegen Brandstiftung festgenommen wurden?", sagt Mitsotakis in dem Video. Die Waldbrände hätten erneut katastrophale Folgen für Mensch und Umwelt gehabt. Bei der Bekämpfung der Brände gehe es nicht nur um natürliche Einflüsse, sagte Mitsotakis. Die Festnahmen und Geständnisse der vergangenen Wochen hätten gezeigt: "Unser Gegner ist leider nicht nur die Klimakrise, sondern auch der menschliche Faktor."
Kamen die Täter früher mit Bewährungs- und geringen Geldstrafen davon, müssen sie nun bei Haftstrafen auf jeden Fall ins Gefängnis - die Strafen werden also weder auf Bewährung ausgesetzt noch in Geldbußen umgewandelt. Zudem können Täter jetzt mit hohen Geldstrafen belegt werden. In schweren Fällen drohen bis zu 30.000 Euro, bei grober Fahrlässigkeit sogar bis zu 200.000 Euro Strafe. Auch die Einziehung des Vermögens der Täter ist dem neuen Gesetz zufolge möglich.
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Waldbrandserie: Haftstrafe für junge Brandstifter in Nettetal
Stand: 04.02.2026, 14:20 Uhr
Das Amtsgericht Krefeld hat am Mittwoch zwei junge Männer wegen Brandstiftung zu einer Jugendstrafe auf Bewährung verurteilt.
Das Amtsgericht Krefeld hat zwei junge Männer wegen Brandstiftung in elf Fällen zu Jugendstrafen von jeweils einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Die Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Die 18 und 19 Jahre alten Angeklagten sind Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr.
Die jungen Männer hatten im April vergangenen Jahres mehrere Feuer im sogenannten Grenzwald direkt an der Grenze zu den Niederlanden in Nettetal gelegt. In einigen Fällen seien dabei möglicherweise Brandbeschleuniger verwendet worden.
Geständnis vor Gericht
Nach Zeugenhinweisen nahm die Polizei im Mai 2025 dann vier Tatverdächtige zwischen 16 und 19 Jahren fest. Zwei von ihnen saßen zunächst in Untersuchungshaft und wurden nun verurteilt. Gegen die beiden weiteren Verdächtigen dauern die Ermittlungen an. Die Angeklagten legten vor Gericht ein umfassendes Geständnis ab.
Natürliche Nadelwälder wachsen in der borealen Zone in kalten Klimaten als boreale Nadelwälder. In Mitteleuropa werden heute im Allgemeinen Nadelwälder in den Hochlagen der Mittelgebirge und in den Alpen als natürliche Wälder angesehen, die ähnliches Klima aufweisen. Im Westen Europas steigt der Laubwald, vor allem der Rotbuchenwald, höher (2000 m) hinauf als im Osten und Norden (1000 bis 1400 m).
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Im Sprachgebrauch der Vegetationskundler wird zwischen natürlich und spontan entstandenen Wäldern und auf künstliche Pflanzung von Baumarten zurückgehenden Forsten unterschieden, die in der Allgemeinsprache ebenso Wälder genannt werden. Die ausgedehnten Kiefern- und Fichtenforste im Tiefland Mitteleuropas und viele Wälder Nordamerikas sind ausschließlich vom Menschen angepflanzt bzw. gefördert worden, da dort natürlicherseits Laubwaldgesellschaften zu finden wären. Sie sind meist Ende des 18. Jahrhunderts angelegt worden, als die durch das Wirken von Cotta neuentstandene Forstwirtschaft die Wiederbewaldung des damals sehr waldarmen Mitteleuropas fördern sollte. Viele Böden waren damals durch den Raubbau ausgemagert und boten nur noch den anspruchslosen und widerstandsfähigen Nadelgehölzen ausreichend Chancen (Geschichte des Waldes in Mitteleuropa).
Normales Glas löst wahrscheinlich kein Feuer aus
Der Deutsche Wetterdienst in Braunschweig hat vor längerer Zeit dazu ein Freilandexperiment durchgeführt. Das Forscherteam nutzte unterschiedliche Flaschen und deren Böden, da die der konvexen Form eines Brennglases am nächsten kommen – und hängte sie in einem idealen Winkel zur Sonne in 20 bis 30 Zentimeter Höhe auf. Die Forschenden berechneten dazu den optimalen Lichteinfall sowie die für jedes Glas optimale Brennweite und richteten die gebündelten Lichtstrahlen auf unterschiedliche brennbare Materialien, die sich auf einem trockenen Waldboden finden lassen. Also zum Beispiel Fichtennadeln, Kiefernnadeln, Laub, Gras, Moos und Heidekraut.
Doch keine Variante aus Glas und Brennmaterial konnte ein Feuer auslösen, weil die erforderliche Zündtemperatur von 300 Grad Celsius nicht mal annähernd erreicht wurde. Nur die Bodenscherbe einer Ketchup-Flasche erhitzte kurzzeitig auf die erforderlichen 300 Grad Celsius, allerdings reichte das trotzdem nicht aus, um aus Fichtennadeln als Brennmaterial eine Flamme zu entwickeln.
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Erstmeldung, 12. August, 16.11 Uhr: Um kurz nach 15 Uhr wurde die Alarmstufe auf "F4" erhöht und ein Großaufgebot nach Stemel alarmiert. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr handelt es sich um einen ausgeprägten Waldbrand im Bereich Stemel in Richtung Ochsenkopf. Nach ersten Schätzungen sei wohl eine Fläche von rund 100.000 Quadratmetern betroffen, so Feuerwehr-Pressesprecher Michael Salmen.
Etliche Kräfte aus dem Stadtgebiet, aber auch bereits darüber hinaus, aus Arnsberg und vom HSK Förderzug wurden herangezogen. Zudem wurde der Löschhubschrauber angefordert. Aktuell ist die Lage noch nicht im Griff. Gerade der aufkommende Wind bereitet der Feuerwehr Sorgen.
Offenbar ist das Feuer in einem schwer zugänglichen Gebiet ausgebrochen. Die Feuerwehr hat im Ortskern von Stemel einen Bereitstellungsplatz eingerichtet – so wie vor vier Jahren. Im Sommer 2022 ereignete sich oberhalb von Stemel ein verheerender Waldbrand, der die Feuerwehr mehrere Tage in Atem hielt. Damals war eine Fläche von rund 11,5 Hektar betroffen.
Update vom 13. August, 8:58 Uhr: Der Waldbrand in Sundern hat sich in der Nacht nicht weiter ausgebreitet. Nach Angaben der Feuerwehr umfasst die betroffene Fläche nach aktuellen Erkenntnissen in ihrer größten Ausdehnung rund 80.000 Quadratmeter.
Die Einsatzkräfte hatten die Größe des Brandgebiets zunächst höher eingeschätzt. Wegen der starken Rauchentwicklung konnten die Grenzen des Feuers mit einer Drohne nur schwer erfasst werden. Mit nachlassendem Rauch ließ sich das Ausmaß des Brandes jedoch genauer bestimmen, sodass die betroffene Fläche nach unten korrigiert werden konnte. Die Feuerwehr zeigte sich darüber erleichtert. Ob der Hubschrauber, der am Vortag im Pendelverkehr Löschwasser aus dem Sorpesee zur Einsatzstelle transportierte, erneut eingesetzt wird, soll sich im Laufe des Vormittags entscheiden.
Bei Sundern-Stemel hat sich ein Waldbrand auf 80.000 Quadratmeter ausgebreitet. Rund 27 Stunden nach Einsatzbeginn ist das Feuer nun unter Kontrolle. Die Arbeiten der Feuerwehr dauern weiter an.
Sundern-Stemel – Update vom 14. August, 10.21 Uhr: Sunderns Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila und Landrat Thomas Grosche haben sich am Donnerstag vor Ort ein Bild von der Lage gemacht und über den Stand der Einsatzmaßnahmen informiert. Beide dankten den zahlreichen Kräften ausdrücklich für ihren Einsatz unter schwierigen Bedingungen. „Der Einsatz zeigt einmal mehr, wie wichtig die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren und Hilfsorganisationen über kommunale Grenzen hinweg ist. Gerade bei einem Waldbrand dieser Größenordnung ist es entscheidend, dass zusätzliche Kräfte, Fahrzeuge und Spezialtechnik schnell zur Verfügung stehen“, sagte Bürgermeisterin Dr. Jacqueline Bila.
Lodernde Flammen, beißender Rauch, nächtlicher Polizei-Alarm - die Bewohner des rund 2.000 Einwohner zählenden Ortes Hürtgenwald-Gey entgehen während eines Waldbrands quasi vor ihrer Haustür einem Inferno. Was am Donnerstagnachmittag zunächst einer von vielen Waldbränden in dieser Trockenperiode zu sein schien, haben starke wechselnde Winde im Laufe der Nacht zu einer Feuerwalze in der Nordeifel wachsen lassen.
Waldbrand in Eifel wohl größter in NRW-Historie
Der Waldbrand ist nach Einschätzung der Landesregierung wohl der größte in der Geschichte von Nordrhein-Westfalen. „Wir haben hier in Hürtgenwald mit einem Ausmaß zu tun, mit dem wir so nichts zu tun hatten in Jahrzehnten“, sagte NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (CDU) bei einem Besuch der Einsatzkräfte. Gorißen ging von einer betroffenen Fläche von 200 Hektar bis 300 Hektar aus.
Am frühen Freitagmorgen war das Feuer nur noch etwa 250 Meter vom Ortsteil Gey mit seinen 2.300 Bewohnern entfernt. Es musste gehandelt werden. Die Polizei klingelte die Leute aus dem Bett. Gey wurde binnen vier Stunden evakuiert. „Wir mussten uns streckenweise zurückziehen, damit einzelne Einheiten nicht eingekesselt wurden“, berichtete der Dürener Landrat Ralf Nolten (CDU) über den hochgefährlichen Feuerwehreinsatz.
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Am frühen Abend befand sich das Feuer nach Angaben des Kreises Düren immer noch 150 bis 200 Meter von Gey entfernt. Die Anwohner aus Gey könnten in der Nacht nicht in ihre Häuser zurückkehren, teilte der Kreis mit. Sie kamen bei Verwandten oder Freunden unter. Auch eine Schule wurde als Notunterkunft hergerichtet.
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Die Hubschrauber sind mit einem sogenannten Bambi Bucket bestückt, einem faltbaren Löschwasser-Behälter. Mit jedem einzelnen Flug können damit 2.000 Liter Löschwasser abgelassen werden. Auch das neue Spezialfahrzeug „Fire Fighter“ des Landesbetriebs Wald und Holz kann sich mit 10.000 Litern Löschwasser den Weg durch schwieriges Gelände bahnen.
Im Sauerland laufen ebenfalls noch Löscharbeiten. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) und Gorißen appellierten an die Bevölkerung, Wälder derzeit nicht zu betreten. „Brände können sich rasant schnell ausbreiten und Fluchtwege abschneiden“, mahnten sie.
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Polizei ermittelt zur Brandursache
Die Polizei Köln ermittelt zur Ursache des Großbrandes im Hürtgenwald und hat ein Hinweisportal für Zeugen eingerichtet. Von besonderem Interesse seien Fotos und Videos aus dem Zeitraum der Brandentstehung, teilte die Behörde mit. Der Brand hatte sich seit Donnerstagnachmittag ausgebreitet. Die Ursache war zunächst unklar.
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Dringender Appell der Landesregierung
10.48 Uhr: Wegen des Großbrandes in Hürtgenwald und weiterer Waldbrände in Nordrhein-Westfalen richtet die NRW-Landesregierung einen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger. So stellten die beiden zuständigen Minister, Innenminister Herbert Reul und Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen (beide CDU), in einer gemeinsamen Erklärung klar: „Brände können sich rasant schnell ausbreiten und Fluchtwege abschneiden. Zudem sind die meisten Waldbrände auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen.“
Die Menschen werden daher eindringlich aufgefordert, Waldgebiete weiträumig zu meiden, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen und die Anfahrtswege für die Einsatzkräfte freizuhalten.
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„Konnt die Flammen vom Balkon sehen!“ Anwohner schildert Evakuierung
11.07 Uhr: In den frühen Morgenstunden war die Nacht für die Menschen im Katastrophengebiet vorbei. Einer von ihnen ist Thomas P. (37), der die brenzligen Stunden hautnah miterlebte und seine Erlebnisse gegenüber DER WESTEN schildert.
Um Punkt vier Uhr bimmelte schließlich sein Handy mit der Warnmeldung, dass alle Häuser umgehend verlassen werden müssen. Nur kurz darauf fuhren Einsatzkräfte mit Lautsprecherdurchsagen durch die Straßen, auch der ABC-Alarm wurde ausgelöst. Genau genommen, hier eine Auflistung von Waldbränden in Deutschland:
Nur Kissen und Kuscheltiere eingepackt: Vierfache Mutter muss Haus verlassen
11.43 Uhr: Hunderte Menschen im evakuierten Ortsteil Gey bangen derzeit um ihre Häuser und wissen nicht, was sie bei ihrer Rückkehr erwartet. Unter ihnen ist auch die vierfache Mutter Tina Claßen, die mitten in der Nacht das Nötigste für ihre Kinder zusammenpackte, während ihr eigener Ehemann als Feuerwehrmann direkt an der Brandfront gegen die Flammen und um das gemeinsame Zuhause kämpft.
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Feuerwehr Köln rückt zur Verstärkung an
12.10 Uhr: Immer mehr Rettungskräfte eilen nach Hürtgenwald, wo der Großbrand mittlerweile auf eine gigantische Fläche von rund 300 Hektar angewachsen ist.
Auf Anforderung der Bezirksregierung ist jetzt auch die Feuerwehr Köln mit Großaufgebot im Einsatzgebiet eingetroffen:
* 70 Einsatzkräfte & 18 Fahrzeuge (darunter geländegängige „Grenadier“-Erkundungstrupps, Katastrophenschutz-Löschfahrzeuge und Spezialdrohnen)
* Führung Unterstützung: Kölner Experten greifen der örtlichen Einsatzleitung bei der Lagebeurteilung unter die Arme.
* Einsatz an der Front: Kölner Trupps errichten seit der Nacht im bedrohten Ortsteil Gey gezielte Riegelstellungen, um ein Überspringen des Feuers auf die Häuser der rund 1.800 evakuierten Anwohner zu verhindern.
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Warnung im Rhein-Sieg-Kreis: Fenster und Türen geschlossen halten
12.59 Uhr: Die Rauchwolke breitet sich immer weiter über NRW aus. Mittlerweile warnt die Kreisleitstelle auch für den linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis und Teile des Kreises Euskirchen vor deutlicher Geruchsbelästigung und spürbarem Rauchniederschlag. Nun gibt die Leitstelle auch wichtige Verhaltenstipps raus:
* Lüftungen aus: Klima- und Lüftungsanlagen sollten vorsorglich ausgeschaltet werden, um den Rauch nicht in Gebäude zu saugen.
* Gesundheitsgefahr: Gesundheitliche Beeinträchtigungen durch den Rauch können aktuell nicht ausgeschlossen werden.
* Schutzmaßnahmen: Anwohner in den betroffenen Gebieten werden dringend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
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Red Flag Day“ bremst Löschkräfte: Einsatz könnte noch Tage dauern
14.06 Uhr: Wie Feuerwehrsprecher Peter Berndgen mitteilte, stellt sich die Einsatzleitung darauf ein, dass der Löscheinsatz noch Tage dauern könnte. So betont er: „Wir haben heute sehr ungünstige Bedingungen für eine Waldbrandbekämpfung.“
Der Grund für die massive Behinderung der Löscharbeiten ist ein sogenannter „Red Flag Day“: Die ungünstige Kombination aus hohen Temperaturen, niedriger Luftfeuchtigkeit und starkem Wind erschwert den Einsatzkräften die Brandbekämpfung enorm und facht das Feuer immer wieder an.
(..) Größter erfasster Waldbrand in der Geschichte NRWs
14.56 Uhr: Die Dimensionen der Naturkatastrophe im Hürtgenwald sprengen jegliche bisherigen Erfassungsgrenzen. Mittlerweile stehen mindestens 300 Hektar Wald – eine Fläche von rund 420 Fußballfeldern – lichterloh in Flammen.
Für die Einsatzkräfte vor Ort ist es einer der größten Einsätze in der jüngeren Geschichte der Region. Seit Beginn der offiziellen Datenerfassung und Statistikaufzeichnung gab es in ganz NRW keinen flächenmäßig größeren Waldbrand.
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Polizei in Köln richtet Hinweisportal ein
18.12 Uhr: Eine offene Frage beim Großbrand in Hürtgenwald: Wer ist für den Ausbruch des Brandgeschehens verantwortlich? Wahrscheinlich ist, dass ein solcher Waldbrand von Menschen ausgelöst wurde. Die Polizei in Köln sucht deswegen jetzt nach möglichen Verursachern – und hat in diesem Zusammenhang ein Hinweisportal eingerichtet.
„Die Polizei Köln bittet die Bevölkerung um Unterstützung bei den laufenden Ermittlungen“, heißt es vom Polizeipräsidium. Von „besonderem Interesse“ seien „insbesondere Bild- und Videoaufnahmen aus dem Zeitraum der Brandentstehung“. Solche Aufnahmen könnten „die Ermittlungsarbeit maßgeblich unterstützen“.
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